Announcement: Herzlich willkommen – die Sängervereinigung Ottenau stellt sich vor

Liebe Internetsurfer,

liebe Freunde der Sängervereinigung,
liebe Vereinsmitglieder,

wir begrüßen Sie auf unserer Homepage. Hier haben Sie Gelegenheit, mehr über unsere Aktivitäten und unsere Tradition zu erfahren. 2014 wurde der Verein 150 Jahre  alt und ist trotzdem jung geblieben. Überzeugen Sie sich selbst.

Durch das Internet wollen wir Sie stets aktuell über Veränderungen und Vorhaben informieren. Das soll die bisher gepflegte Kommunikation nicht ersetzen sondern ergänzen.

Das Internet ermöglicht auch, den Kontakt zu Mitgliedern außerhalb von Ottenau zu pflegen.

Ihre Sängervereinigung Ottenau

 

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Unser Chor inTakt begeisterte sein Publikum

Plakat-A3-85dpi-520x326Junge, frische und moderne Ideen

Fulminantes Repertoire des Chors „inTakt“ begeisterte das Publikum in der Merkurhalle

„Feuer und Flamme“, das für sich sprechende Motto des Chors „inTakt“, hielt, was es versprach. Bereits vor dem Eingang, sowie im Foyer der Merkurhalle in Ottenau züngelten am Samstagabend in kleinen Behältern die Flammen. Die Bühne schien, dank effektvoller Beleuchtungstechnik, in Feuer zu stehen, krachend voll die Festhalle.

Pünktlich und gut gelaunt zogen zu den schwungvollen Klängen der Konzert-Band (Uwe Kobus, Klavier, Gerhard Maisch Percussion, Kurt Wunsch, Bass, Ralf Wuchner, Saxofon und Robert Rieger, Trompete) vierundvierzig Sängerinnen und Sänger mit ihrer Dirigentin Núria Cunillera auf die Bühne.

Sie machte den Chor mit ihren jungen, frischen und modernen Ideen zu dem, was er heute repräsentiert. Beschwingt und selbstbewusst sangen sie „Let me entertain you“ und verkündeten damit bereits Unterhaltung pur. Mit „Skyfall“ und dem zu Herzen gehenden „Halleluja“ zündeten sie den Funken, der im Handumdrehen auf die Zuhörer übersprang, diese erwärmte und letztendlich das Feuer der Begeisterung entfachte.

Für ihr zehnjähriges Jubiläum hatten sie ein wahrhaft fulminantes Repertoire erarbeitet, das die ewige Flamme für die Musik, „Eternal Flame“, lodern ließ. Ilse Schweikart überzeugte hier als Solistin.

„So soll es bleiben“ wünschten sich nicht nur die Chormitglieder, denn „Non, je ne regrette rien“ war die Devise. Mit diesem Edith-Piaf-Hit und starker Stimme trat Manfred Eckerle in den Vordergrund. Zuckersüß dann der Evergreen „Lollipop“, der locker und leger in die sorglose Hippi-Zeit führte und „Mama Loo“ wachrief. Dieter Hecker, begleitet von Chor und Bläsern, träumte vom Aufbruch in zerrissenen Jeans und erinnerte mit seinem starken Solo „Ich war noch niemals in New York“ an den großen Udo Jürgens.

Den zweiten Teil des Konzerts eröffnete die Band mit „Mo’ better blues“ und „It don’t mean a thing“. Dann wieder zeigten die Chormitglieder, dass ihnen Musik und Gesang alles bedeutet. Ein Klassiker folgte auf den anderen, wie: „I can’t stop falling in love“, oder war es „Nur geträumt“ und endete schließlich in „Tears in Heaven“?

Dieser Song hat allerdings einen bedrückenden Hintergrund, wie der gut informierte „Saubergspatz“ Markus Mack die Zuhörer wissen ließ. Er hielt ein ganzes Knäuel roter Fäden in den Händen, verknüpfte sie humorvoll und geistreich und spann ein kunstvolles Geflecht aus Wort, Klang und Gesang. Und so führte er die Zuhörer leichtzüngig von einem Feuerherd zum andern, auch nach Afrika.

Ein Männer-Ensemble begab sich auf den Spuren von „King Louie“. „Wunderbar und problemlos“ wurde dann das gleichbedeutende „Hakuna Matata“ zu Gehör gebracht. Dieter Hecker sang mit Unterstützung des Chors. „Der Löwe

schläft heut Nacht“. Ob sich da der Solist nicht täuschte, bei seinem unter die Haut gehenden Gesang wacht selbst ein

Löwe auf. Der Prinzen-Hit „Alles nur geklaut“ und Michael Jacksons Song „We are the world“ sollten den Abend stimmungsvoll beenden, was aber nicht geschah.

Vorsitzender Gerhard Weickenmeier war voll des Lobes. Ja, der Chor hatte eine zündende, eine mitreißende Performance geboten, die Musiker, gesamt und auch solistisch, setzten klangvolle Akzente.

Einige Chormitglieder ließen zum zehnjährigen Jubiläum eine große „Zehn“ im sprühenden Lichterschein erglühen. Das Publikum war Feuer und Flamme, es raste. Zugaben mussten sein, unter anderem traf ein stimmgewaltiges „Oh, happy Day“ genau den Nerv der Zuhörer.

Sigrid Preuss-Fieting

BNN vom 13. Juni 2016

Und hier erste Bilder von Dieter Lehmann:

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Unsere Sponsoren

Die vielfältigen Aufgaben in einem Verein sind heute nicht mehr nur allein durch Mitgliedsbeiträge und Einnahmen bei Veranstaltungen zu finanzieren. Daher danken wir ganz herzlich unseren Sponsoren und Förderern, die somit beipielsweise das Jubiläumskonzert vom Chor inTakt unterstützen:

1A Blumen Kamm, Bäckerei Berg, Bäckerei Pfistner, Bilger Bau GmbH, Brezel Böhmer, Deuchler Büro- und Objekteinrichtung, Eberstein Apotheke, ebler … die Raumgestalter, Elektro Dreher, electronic Concept GmbH, Elektroservice Götz, Gasthaus Rebstock, gewe-consulting Weickenmeier, Hygienegroßhandel Lichter & Kraft, Jutta und Horst Lang, KH Raumausstattung Hecker, Maler Hahn, Merkel GEFAKO Getränkemarkt, Merlin Elektronik, Metzgerei Krug, Mietkassenservice Neidhardt, Möbelmarkt Gaggenau, Pronto Casa, Radsport Merkel, Restaurant „Der Adler“, RSM Regending, Sehzentrum Maisch, Sparkasse Baden-Baden Gaggenau, Sportgaststätte Ottenau, Steakhouse Strauß, Volksbank Baden-Baden Rastatt eG.

Wir freunen uns auch über Ihre Unterstützung. Nur keine Hemmungen!

Termine der Sängerinnen und Sänger 2016

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Jeden Mittwoch
19.30 Uhr Probe des Männerchors im Kulturraum der Merkurhalle 
.
Jeden Donnerstag
19 Uhr Probe des gemischten Chors inTakt im Gemeindezentrum
St. Jodok

Freitag, 1. 7. 2016,  13. 30 Uhr, der Männerchor singt bei der Trauerfeier für Friedrich Merkel
Sonntag, 18. 12. 2016. Weihnachtsfeier

 

Gerhard Weickenmeier neuer erster Vorsitzender

Veronika Gareus-Kugel berichtet im Badischen Tagblatt vom 22. Februar 2016:

In drei Teile gliedert sich die Sängervereinigung Ottenau auf: In den Männerchor, den „inTakt Chor“ und die „Saubergspatzen“. Am Samstagabend zogen die drei Formationen im Kulturraum der Merkurhalle gemeinsam Bilanz. Davor, dazwischen und am Ende der Versammlung wurde fröhlich dem eigentlichen Streben eines Gesangvereins gefrönt – und gesungen. Einen Wechsel gab es an der Vereinsspitze. Einstimmig wählten die Mitglieder Gerhard Weickenmeier zu ihrem neuen Vorsitzenden.

Den Anfang machte der Männerchor, dirigiert von Vizedirigent Klaus Möhrmann, mit dem Lied „Schwinge dich auf mein Lied“.

„Ich mache es gerne, ich bin gerne im Verein“, freute sich Gerhard Weickenmeier über seine Wahl. Der bisherige Vorsitzende der Sängervereinigung, Peter Becker, nimmt künftig die Stellvertreterposition ein.

Volles Programmim Jahresverlauf

Bestätigen konnte die Versammlung einstimmig in ihren Ämtern Kassierer Markus Schnaibel und Schriftführer Ulrich Tschan. Die Kasse prüfen weiterhin Annette Wackershauser und Hans-Jörg Glatt. In seinem letzten Bericht als Vorsitzender betonte Peter Becker: „Die Zusammenarbeit im Vorstand ist vertrauensvoll und zielgerichtet. Aus meiner Sicht ist der Verein gut aufgestellt. Ich bedanke mich bei allen Leistungsträgern, denn sie bilden das Rückgrat des Vereins.“

Ein volles Programm absolvierte die Sängerschar im Jahr eins nach dem Jubiläumsjahr. Neben einigen gesellschaftlichen Verpflichtungen, wie das Singen bei privaten Jubelfesten, war auch eine große Anzahl an Auftritten zu absolvieren. Als Ziel für die nahe Zukunft formulierte Becker das Konzert des „inTakt Chors“ am Samstag, 11. Juni, anlässlich dessen zehnjährigen Bestehens (Beginn: 19 Uhr in der Merkurhalle). „Weitere größere Veranstaltungen sind in den kommenden Monaten nicht geplant, um nach den anstrengenden Jahren etwas durchzuschnaufen“, erklärte Peter Becker. „In den Chören Männerchor, „inTakt“ und Saubergspatzen ist man weiterhin kreativ am Werk. Ein messbarer Parameter sind zirka 100 aktive Mitglieder“, bilanzierte der scheidende Vorsitzende.

Verabschieden musste sich am Samstag die Sängervereinigung von Wolfgang Jaskula und seiner Frau Edeltraud. Sie verlassen nach 30 Jahren der Zugehörigkeit nicht nur den Verein, sondern auch Ottenau. Auch Conny Seher musste man Aufwiedersehen sagen. Sie hatte rund 25 Jahre lang die Bewirtung bei den Mitgliederversammlungen des Vereins übernommen.

Das Jahr in chronologischer Abfolge beleuchtete Schriftführer Ulrich Tschan. „Mit dem Konzert Männerchor und Saubergspatzen hat die Sängervereinigung allen Besuchern wieder einmal bewiesen, dass sie bestens funktioniert und so zusagen noch intakt ist.“

Präsenz bei Auftritten muss besser werden

Einige Daten und Fakten führte Sängervorstand Otto Stolle für die Chöre zusammen. Insgesamt gingen 2015 bei der Sängervereinigung 93 Sängerinnen und Sänger sowie zusätzlich elf Gastsänger ihrem Hobby, dem gemeinschaftlichen Singen, nach. Der Männerchor besteht derzeit aus 52 aktiven Männern. Als nicht in Ordnung bezeichnete Stolle die oft zu geringe Anzahl an Sängern bei Auftritten: „Das muss sich ändern.“ Die meisten Singstunden besuchten Karl Lang und Benjamin Kaufmann.

Die Anzahl der Mitglieder erhöhte sich von 40 im vergangenen Jahr auf aktuell 54 Sängerinnen und Sänger. Das konnte Manfred Eckerle für den „inTakt“-Chor verkünden. Er hofft jetzt noch auf etwas Verstärkung im Tenor. Nicht minder positiv fielen die auf weiten Strecken heiteren Betrachtungen von Andreas Kawa für die „Saubergspatzen“ aus. „Das an Fasnacht präsentierte Programm ist als voller Erfolg zu bezeichnen“, so Kawa. Die Vereinsfinanzen erläuterte Gerhard Weickenmeier für den verhinderten Kassierer Markus Schnaibel.

Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung

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Eingebettet in die Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung Ottenau am Samstagabend waren Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder. Die Vereinsehrennadel in Silber erhielten für 25 Jahre passive Mitgliedschaft: Hermann Fütterer, Dieter Hecker, Dieter Lehmann, Alexander Mantei, Karl Heinz Rahner und Kurt Spänkuch. Zu Ehrenmitgliedern wurden Josef Bastian und Manfred Steimer ernannt. Ebenso erhielten sie die Vereinsehrennadel in Gold. Sie unterstützen seit 45 Jahren den Verein mit ihrer Mitgliedschaft. Eine Ehrung und die silberne Ehrennadel für 20 Jahre aktive Vereinstreue bekamen Klaus Möhrmann und Martin Stoll. Seit 30 Jahren frönen dem Singen Gustel Mezger und Günther Seidt, wofür ihnen der Vorsitzende die goldene Ehrennadel überreichen konnte. Ebenfalls nochmals geehrt wurden Alois Kraft und Herbert Pfistner. Sie sind seit 65 Jahren aktiv dem Gesang treu. Zweiter von links: der neue Vorsitzende Gerhard Weickenmeier.

Text und Foto: Veronika Gareus-Kugel im Badischen Tagblatt vom 22. Februar 2016

Der inTaktChor stellt sich vor

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Für das Jubiläumskonzert anlässlich „140 Jahre Chorgesang in Ottenau“ im Jahr 2006 wurde ein gemischter Projektchor ins Leben gerufen. Die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger war so groß, dass der Verwaltungsrat der Sängervereinigung der Mitgliederversammlung vorschlug, diesen Chor weiter zu führen. Manfred Eckerle übernahm die Betreuung, und bereits im Mai 2007 trat der Chor erstmals unter dem Namen inTakt beim Frühlingsfest auf.

Saenger inTakt Nuria2Als Chorleiterin konnte die in Reus / Spanien geborene, fachlich hoch qualifizierte Núira Cunillera gefunden werden.

Mittlerweile kann der inTakt Chor auf erfolgreiche Auftritte bei mehreren Konzerten und vielfältigen Veranstaltungen zurückblicken.

Das Repertoire beinhaltet Lieder aus den Bereichen Rock, Pop, Musical, Gospel, Schlager und internationale Folklore.

Der Chor zählt heute 45 Sängerinnen und Sänger und wir freuen uns, wenn wir neue Sängerinnen und Sänger begrüßen dürfen.

Die Chorprobe ist jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr im Gemeindezentrum Sankt Jodok.

Unsere Maxime

Der eigentliche Sinn des Chors ist die Begeisterung am Singen und diese Begeisterung auch bei anderen zu wecken, um gemeinsam zu singen. Mache die Erfahrung, entdecke deine Stimme und siehe wie sie sich entwickelt zu deiner und zur Freude anderer.

Fragen? inTakt@saengervereinigung-ottenau.de

 

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier 2015

Das Badische Tagblatt berichtete von unserer Weihnachtsfeier 2015:

Voll besetzt war am Sonntagnachmittag die Merkurhalle bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Sängervereinigung und des Musikvereins Harmonie Ottenau. Wie seit Jahren trafen sich die Mitglieder beider Vereine, um als eine große Familie schöne Stunden miteinander zu verbringen.

Die Jugendkapelle der Harmonie unter der Leitung von Patrik Pirih hatte die Aufgabe übernommen, die Gäste bis zum offiziellen Beginn zu unterhalten. Bereits bei dieser musikalischen Einstimmung war zu erkennen, dass der Musikverein in seiner Jugendarbeit hervorragend aufgestellt ist. Anschließend zeigte der Grundschulchor der Merkurschule, was die Schülerinnen und Schüler der Klassen zwei bis vier bei ihrer Lehrerin Elke Meyer-Stoll eingeübt hatten. Neben zwei weihnachtlichen Liedern führten sie auf pfiffige Art und Weise und mit viel Sprachtalent die Geschichte des „Kleinen Eisbären“ vor.

Unser Chor InTakt

Unser Chor InTakt

Danach eröffnete der Vorsitzende der Sängervereinigung, Peter Becker, den offiziellen Teil. Er forderte die Gäste auf, die Weihnachtsfeier als Familienfest zu betrachten, bei dem man sich die nächsten Stunden im Kreise seiner Freunde wieder etwas besinnen und sich auf das Weihnachtsfest einstimmen könne. Vorsitzender Jürgen Schmidt von der Harmonie wollte sich dem nur noch ohne weitere Worte anschließen und wünschte viel Spaß. Diesen gab es sofort durch den Chor Intakt der Sängervereinigung. Vorgetragen wurden das Weihnachtslied „Maria durch den Dornwald ging“, die beiden Gospelsongs „Amen“ und „O happy Day“ mit Gregor Poschinger und Dieter Hecker als hervorragenden Solisten und das rhythmische Lied „Lollipop“.

Mit diesem Querschnitt durch ihr Repertoire bestätigten die Akteure eindrucksvoll das musikalische Wirken ihrer Dirigentin Nuria Cunilléra. Walter Merkel trug noch sehr einfühlsam eine Weihnachtsgeschichte vor, bevor es in die Pause und zur gut bestückten Tombola ging.

Walter Merkel trug eine humorvolle Weihnachtgeschichte von Herbert Hurst vor

Walter Merkel trug eine humorvolle Weihnachtgeschichte von Herbert Hurst vor

Nach der Pause übernahmen der Männerchor und die Saubergspatzen die musikalische Unterhaltung. Jeweils unter der Einstudierung von Chorleiter Bernhard Stephan, der auch alle Notensätze bearbeitet, boten die Sänger mit weltlichen und weihnachtlichen Liedern schönen Chorgesang. Die Saubergspatzen interpretierten „The Rose“ aus dem gleichnamigen Film auf ihre typische Art mit viel Freude.

Unser Männerchor

Unser Männerchor

... und unsere Saubergspatzen

… und unsere Saubergspatzen

Vizedirigent Matthias Hürst trat mit den Musikerinnen und Musikern der Harmonie mit „Fröhliche Weihnachtsklänge“, „Concerto D’Amore“ und „Die kleine Bergkirche“ eine musikalische Reise durch unterschiedliche Epochen und Stile an. Im letzten Stück konnten die beiden jungen Solisten Lara Hürst und Tore Götsch mit ihrem ausgezeichneten Trompetenspiel überzeugen.

Ausgezeichnet war auch das Stichwort für den nächsten Programmpunkt. Beim Musikverein wurden laut dem Vizepräsidenten des Blasmusikbezirks Mittelbaden, Alfons Ruf, Menschen ausgezeichnet, die etwas Besonderes geleistet haben. Lisa Krieg erhielt das bronzene und Florian sogar das goldene Jungmusiker-Leistungsabzeichen. Dirk Beuchert und Nicole Hürst wurden für 25 Jahre aktive Musikerzeit geehrt. Udo Merkel erhielt die goldene Ehrennadel für 40 Jahre und Alfons Fortenbacher wurde mit der großen goldenen Ehrennadel für 50 Jahre als aktiver Musiker ausgezeichnet. Völlig überrascht war Jürgen Schmidt von seiner Ehrung für 13 Jahre Einsatz als Vorstand.

Die Geehrten Alois Kraft und Herbert Pfistner - umrahmt von unseren Vorständen Gerhard Weickenmeier und Peter Becker

Die Geehrten Alois Kraft und Herbert Pfistner – umrahmt von unseren Vorständen Gerhard Weickenmeier und Peter Becker

Beim Gesangverein erhielten jeweils Alois Kraft und Herbert Pfistner eine Ehrung dafür, dass sie den Verein seit 65 Jahren aktiv als Sänger unterstützen.

Text: Hans-Peter Hegmann

Fotos für unsere Webseite: Harald Seher

Begeisterung beim Konzert des Männerchors und der Saubergspatzen

Der Männerchor mit unserem Dirigenten Bernhard Stephan

Der Männerchor mit unserem Dirigenten Bernhard Stephan

Veronika Gareus-Kugel schreibt im BT vom 27. Oktober 2015:

Liedauswahl gleicht einem Geniestreich

Den Erfolg, den die Sängervereinigung Ottenau und die Sauberspatzen in der Merkurhalle am Samstag für sich reklamieren konnten, suchte seinesgleichen. Zum Schluss machte sich Partystimmung in der Halle breit. Mit nur einer Zugabe gab es für die Sänger an diesem Abend kein Entrinnen von der Bühne.

Dem Vertreter des Mittelbadischen Sängerkreises im Publikum müsste das Herz aufgegangen sein. Denn so viel Freiwillige mit Gold in der Kehle sind selten zu hören. Zu einem Konzertabend eingeladen hatten am Samstag der Männerchor der Sängervereinigung Ottenau und die Saubergspatzen. Das Motto lautete: „Wenn nicht jetzt, wann dann?!“. Das sagte sich zur zweiten Konzerthälfte offensichtlich auch das Saalpublikum und begann, die Darbietungen als Backgroundchor oder mit rhythmischem Klatschen zu begleiten. Durch das Konzert führte Markus Mack. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Bernhard Stephan. Gerhard Weickenmeier, der stellvertretende Vorsitzende der Sängervereinigung, hieß die Konzertbesucher willkommen. Die Bewirtung der Gäste organisierte der Chor „inTakt“.

Sänger platzieren sich im Publikum

Schon die Sitzordnung in der Halle ließ erahnen, dass das kein normaler Abend mit Chorgesang werden würde. Statt auf der Bühne platzierten sich die 41 Sänger mitten im Publikum. Auf diese Weise schufen sie einen Rahmen, der den Funken sofort überspringen ließ. Freude am Chorgesang stand an diesem Abend im Mittelpunkt. Das ausgesuchte Repertoire ließ keine Wünsche offen. Mit einer Klavierinterpretation des Jazz-Klassikers „Take Five“ lockte Dirigent Stephan die Chöre in den Saal.

An die 320 Besucher fanden auf Einladung der Sängervereinigung den Weg in die Merkurhalle. Auf sie warteten Hits von Klaus Lage wie „Tausendmal berührt“, „Abenteuerland“, von Pur, „Dein ist mein ganzes Herz“ von Heinz Rudolf Kunze oder „Warum hast Du nicht nein gesagt“ aus dem neuen Album von Roland Kaiser. Solistisch unterwegs war Benjamin Kaufmann. Zeigte sich der erste Liederblock von seiner gediegenen Seite, sollte sich dies mit dem Auftritt der Saubergspatzen ändern. Mit der Präsentation von Liedern der österreichischen Pop-Comedy-Gruppe „Erste Allgemeine Verunsicherung“ lockten sie das Publikum erstmals aus der Reserve.

Stimmung mit den Saubergspatzen

Stimmung mit den Saubergspatzen

Nach der Pause änderten die Sänger die Stilrichtung. Ruhig und gesanglich gediegen glänzten die Saubergspatzen zunächst mit „Sound of Silence“, einem Hit des Popduos Simon und Garfunkel. Mit Huey Lewis‘ Interpretation von „It’s allright“ strafften sie die musikalischen Zügel und präsentierten mit Extravaganz den Song „Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd, der Südstaaten-Rockband der 1970er Jahre. Zunehmend strebte die Publikumsbegeisterung ihrem Höhepunkt entgegen.

Der Männerchor zelebrierte den Wiedereinstieg in die Konzertdarbietung erneut mit dem Höhner-Hit „Wenn nicht jetzt, wann dann?!“. Mit einem Medley von Udo Jürgens huldigte er einem der größten deutschsprachigen Sänger. Danach wendeten sich die Männer dem einstigen Karat-Titel und späteren Hit für Peter Maffay zu „Über sieben Brücken musst Du gehen“. Jede Liedzeile wurde genüsslich vom Publikum mitgesungen.

Leuchtstäbe schwingen im Takt der Musik

Der Abend war beste Werbung für den Chorgesang und das Singen in einer Gruppe. Die vom Männerchor und den Saubergspatzen getroffene Liedauswahl glich einem Geniestreich. Es handelte sich durchweg um Lieder zum Mitsingen. Darunter auch Reinhard Meys unverwüstliches Lied „Über den Wolken“ oder „Westerland“ von den Ärzten. Mit „So schön war die Zeit“ von Freddy Quinn und mit „Sierra Madre“ holten die beiden Männerchöre das Publikum von den Stühlen. Es schwang Leuchtstäbe im Takt der Musik.

Fotos: Kornelia Seher

Ausflug 2015 in die Pfalz: „Ja, so en guude Palzwoi“

Burg Berwartstein wird erobert

Burg Berwartstein wird erobert

Einen erlebnisreichen Ausflug in die Pfalz genossen unsere Sängerinnen und Sänger mit ihren Angehörigen am Samstag, dem 6. Juni. Mit zwei Bussen wurde zunächst die Burg Berwartstein bei Erlenbach angesteuert. Nach einer interessanten Führung wurde zünftig gegessen. Das Angebot übertraf dabei sicherlich die meisten Erwartungen.

 

Weiter ging die Fahrt nach Rhodt unter Rietburg. Hier gab es Gelegenheit zu einer ausgiebigen Weinprobe oder zur Erkundung des reizvollen Ortes mit seinen Gaststätten, Cafés, Weinlauben und Besenwirtschaften.

Mit Trinkliedern klang die Weinprobe aus

Mit Trinkliedern klang die Weinprobe aus

 

Mit dem Sessellift ging's hovh zur Rietburg

Mit der Sesselbahn ging’s hoch zur Rietburg

Mit der Sesselbahn fuhren die Ottenauer dann weiter hoch zur Rietburg. Von der großen Terrasse hatten die Gäste einen herrlichen Blick in die Rheinebene. Auch hier war wieder für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Natürlich wurden insbesondere pfälzer Spezialitäten gewählt.

 

Erst am Mittag war unser zweiter Vorsitzender, Gerhard Weikenmeier, mit seiner Frau Simone aus Argentinien kommend in Frankfurt gelandet und auf der Rietburg zur Gruppe gestoßen. Beide hatten zuvor die abwechslungsreiche Reise geplant und organisiert. Walter Merkel hatte dann in ihrer Abwesenheit die weitere Organisation übernommen. Dafür dankten unser erster Vorsitzender, Peter Becker, und natürlich alle Sängerinnen und Sänger ganz herzlich.

Gerhard Weickenmeier singt "Ja so en oode Paözwoi"

Gerhard Weickenmeier (Mitte) singt „Ja so en guude Palzwoi“ mit Unterstützung von Otto Stolle am Akkordeon und Walter Merkel mit der Gitarre

Als Pfälzer ließ es sich Gerhard Weickenmeier nicht nehmen, das Lied „Ja, so en guude Palzwoi“ vorzutragen. Das gemeinsame Singen auf der Terrasse der Rietburg, musikalisch unterstützt durch Otto Stolle, Walter Merkel, Matthias Schwaab und gelegentlich auch durch Joachim Buchwald mit der Mundharmonika wird sicher lange in angenehmer Erinnerung bleiben.

 

Natürlich durfte zum Abschluss - trotz Anwesenheit auf pfälzer Gebiet .- das Badnerlied nicht fehlen

Natürlich durfte zum Abschluss – trotz Anwesenheit auf pfälzer Gebiet – das Badnerlied nicht fehlen

Text: Michael Wessel

Fotos: Harald Seher

 

Mehr zu den beiden Burgen und zu Rhodt unter Rietburg:

www.burgberwartstein.de

www.rhodt-unter-rietburg.de