120 Männerstimmen erklangen

Der gewaltige Männerchor in Au am Rhein am 7. Juli – Foto: Wessel

Anläßlich des Jubiläums 1200 Jahre Au am Rhein hatte sich der dortige Gesangverein „Fidelitas“ vorgenommen, einen Männerchor mit 120 Stimmen erklingen zu lassen – und es gelang. Der Männerchor der Sängervereinigung Ottenau war mit 31 Sängern mit von der Partie.

Und so erklangen am 7. Juli ab 11 Uhr „fünf Lieder für Männerstimmen in 30 Minuten“ – beispielsweise die Kaperfahrt (mit Pauken-Begleitung).

Unser inTaktChor beim Ettlinger Musikfestival

inTaktChor vor dem Ettlinger Schloß

Unter dem Motto „die PAMINA-Region zu Gast in der Ettlinger Altstadt“ fanden am 7. Juli eine Reihe von Kurzkonzerten in Ettlingen statt.

Gut gelaunt und bestens durch ihren Chorleiter und Pianist Michael Späth vorbereitet, eröffnete der inTaktChor im Ettlinger Schlosshof seinen Beitrag mit dem Delta-Blues Song I’m so glad, dem sich True Colors und der Klassiker Tears in Heaven von Eric Clapton anschlossen.

Florian Zehner am Cajon und Max Crady an der Gitarre zeigten bei One call away, We’ve got tonight und I Lived ihr musikalisches Fingerspitzengefühl. Mit der Zugabe Revival gaben die Sängerinnen und Sänger von inTakt die Bühne frei für die nächsten Chorformationen. 

Bei diesem Open-Air-Chorfestival wurde das grenzüberschreitende Miteinander gelebt. Chöre aus der ganzen PANINA-Region erfüllten die Ettlinger Innenstadt und zauberten bei sommerlichen Temperaturen eine ganz besondere Atmosphäre. Auch die zahlreichen Gäste kamen aus der gesamten Region Eurodistrikt PAPINA.

Vatertagswanderung 2019

Die Vatertagswanderung der Sänger in der Sängervereinigung Ottenau hat schon eine lange Tradition. Alle zwei Jahre ist das Fest der Musikvereinigung Varnhalt das Ziel. Und so fuhren die Sänger gegen 9.30 Uhr mit dem Bus nach Baden-Baden, um von dort ins Rebland zu wandern.

Gevespert wurde wieder beim Nellele
Gruppenbild bei der Josefs-Kapelle oberhalb von Varnhalt
Das Ziel ist nicht mehr weit!

Beim Ziel wurden die Ottenauer Sänger wieder vom Vorsitzenden der Musikvereinigung, Rolf Frank, freundlich begrüßt, bevor sie mit Wander- und Seemannslieder aber auch alten Schlagern wie „Rote Lippen soll man küssen“ oder „Marmor, Stein und Eisen bricht“ ein dankbares Publikum hatten. Eifrig wurde von den zahlreichen Gästen mitgesungen.

Der feucht-fröhliche Abschluss war auch in diesem Jahr wieder bei der Hockede des Kleintierzuchtvereins Ottenau.

Fotos: M. Wessel

Die Saubergspatzen begeisterten bei ihrem Jubiläumskonzert

Christiane Vugrin schreibt am 20. Mai im Badischen Tagblatt:

Die „Fastnachts-Boygroup“ glänzt mit einem fulminanten Programm

Zu ihrem 50-jährigen Bestehen präsentieren sich die Saubergspatzen als bestens aufgelegtes Gesangs-Ensemble

Die Saubergspatzen, sie sangen, pfiffen, parodierten am Samstagabend auf der Bühne der Ottenauer Merkurhalle. Die „Spatzen“ werden „Fuff Zig Jahr“: Stehend bejubelte das Publikum einen Männerchor, der mit ausgefallenen Arrangements, originellen Texten, Witz und Esprit sein Bühnenjubiläum feierte. Nach dem offiziellen Konzert war noch lange nicht Schluss.

Vor einem halben Jahrhundert standen die Saubergspatzen der Sängervereinigung Ottenau erstmals bei einer Fremdensitzung der Grokage Gaggenau auf der Bühne. „Es war seinerzeit schon etwas ganz Besonderes“, ist in der Chronik zu lesen.

Auch 50 Jahre später lieferte die „Fastnachts-Boygroup aus dem Murgtal“ scheinbar mühelos ein Konzert der Extraklasse: Facettenreicher Männergesang auf hohem Niveau und parodistische Einlagen in originellen Kostümen, wohl ausgesuchten Requisiten und pfiffig-hintersinnigen Texten.

Der Spaß, den die 23 Saubergspatzen bei ihrem Auftritt hatten, war ihnen von der ersten Minute an anzusehen – und das das Publikum gleich dabei.

Die zahlreichen „Spatzenfans“ freuten sich auf den Abend und waren gespannt auf das – wie Moderator Markus Mack verriet – lange ausgesuchte, per E-Mail, Whatsapp und Telefon verhandelte Programm.

Nach der Begrüßung von Gerhard Weickenmeier, Vorsitzender der Sängervereinigung Ottenau, war nur einer Person erlaubt worden, Grußworte zu sprechen. „Burger King“ Christof Florus ging ans Mikrofon und fand höchst anerkennende Worte für seine Freunde. „Die Saubergspatzen machen ihr Ding und nehmen kein Blatt vor den Mund, beinahe ist man enttäuscht, wenn man nicht in ihrem Programm auftaucht“, meinte der Rathauschef schmunzelnd. Dazu sollte es allerdings an diesem Abend nicht kommen.

Mit Coversongs, einzigartig interpretiert, ernten die singenden Männer bereits im ersten Konzertteil jede Menge Applaus. Als Verantwortlicher für die raffinierten Arrangements stellte Chorleiter Bernhard Stephan sowohl feines musikalisches Gespür als auch die Vielseitigkeit der Männerstimmen unter Beweis. Ein schöner Mix aus A cappella und am Klavier begleiteten Chorgesangs ließ Hits wie „Männer“, „Sound of Silence“ oder „Africa“ erfrischend neu erklingen.

50 Jahre ohne Rückblick – undenkbar. Michael Wessel und Walter Merkel unterstützt von Harald Seher entführten amüsant und kurzweilig anhand von ausgewählten Bildern in die Vergangenheit und gewährten mit privaten Fotos einen Blick hinter die Kulissen.

„Wir sind wieder hier“ – Die Saubergspatzen, wie sie gekannt und geliebt werden, erschienen nach der Pause in ihren grünen Kostümen auf der Bühne. Und schwups herrschte Fastnachtsstimmung in der Halle. Fastnachtshöhepunkte wie „Christophbräu“, „Berater“, „GroKo“ oder „Fernsehköche“ erzeugten Lachsalven im Publikum. Bei „Ich mach‘ mein Ding“ brillierte der „Burger King“ der Saubergspatzen, Markus Schnaibel, mit einem Solo. Er hatte die Lacher – auch von OB Christof Florus – auf seiner Seite. Natürlich sind es auch die Texte, die stets in Schwarze treffen. Hier steht Michael Wessel an vorderster Stelle – über 100 Texte stammen aus der Feder des engagierten „Ehrenspatzen“.

Die Stimmung war bestens, doch das Ende nahte. Andreas Kawa übernahm die Vorstellung aller einzelnen Sänger, bedankte sich bei Zuschauern, Helfern und Unterstützern und fand die treffenden Abschlussworte. Seine letzten als Gruppenleiter. Nachdem Walter Merkel, Präsident der Sängervereinigung, diesem den hölzernen Saubergspatzen umgehängt hatte, wurde der neue Gruppenleiter des Chors, Kurt Mechler, vorgestellt.

Zum Schluss des bravourösen Auftritts erklangen zwei Fastnachtslieder. Ohne Aufforderung standen die Zuschauer von ihren Plätzen auf, um die Bühnenakteure gesanglich und mit Klatschen zu unterstützen. Dass dann auch noch unter den Sitzen der zahlreichen Besucher Leuchtstäbe versteckt waren, zauberte beim offiziellen Schlusslied eine besonders emotionale Atmosphäre: Vor Lichter schwenkendem Publikum verabschiedeten sich die Spatzen mit dem Schlager „Goodbye, Adieu und auf Wiedersehen“.

Foto: Christiane Vugrin

Mitgliederversammlung 2019

Freude über erfolgreiche Werbeaktion

Der Männerchor stimmte in den Abend ein.

16 neue Sänger verstärken die Ensembles/ Keinen Ersatz für scheidenden zweiten Vorsitzenden Peter Becker gefunden

Regina Frammelsberger schreibt im Badischen Tagblatt vom 27. März:

Zur Freude von Gerhard Weickenmeier, dem Vorsitzenden der Sängervereinigung Ottenau, konnten am Samstagabend 16 neue Sänger zu ihrer ersten Jahreshauptversammlung begrüßt werden. Aber auch die anderen Mitglieder von Männerchor, Saubergspatzen und inTakt-Chor waren zahlreich vertreten, als Peter Becker seinen zweiten Vorstandsposten ablegte. Ein Ersatz wurde an diesem Abend nicht gefunden.

„Singen beschwingt und schafft Freude“ – mit diesen Worten beschrieb Weickenmeier die Gemeinsamkeit der drei Chöre, die mit jeweils typischen Liedbeiträgen die Versammlung musikalisch umrahmten. Schriftführer Ulrich Tschan ließ das Jahr Revue passieren. Ein gemeinsamer Höhepunkt war das Konzert „Singing all together“, wofür Ende April alle drei Chöre viel Lob erhalten hätten. Für den Männerchor wurde das vorweihnachtliche Konzert mit den Petersburger Domspatzen zu einer weiteren Besonderheit. Sängervorstand Otto Stolle bescheinigte dem Männerchor einen eher schlechten Probebesuch, wofür er die Verlegung des Proberaums und den neuen Probetag verantwortlich machte. Mit 41 aktiven Sängern sei der Männerchor aber weiterhin gut aufgestellt und eine stabile Stütze im Rahmen der insgesamt 350 Vereinigungsmitglieder.

Der inTakt-Chor ist auf 66 Sängerinnen und Sänger angewachsen

Als Vorstand des inTakt-Chors berichtete Matthias Vettel von einem außergewöhnlichen Jahr, das mit dem neuen Dirigenten Michael Späth und sieben neuen Sängern startete. Im Sommer sorgte eine groß angelegte Werbeaktion für nachhaltigen Erfolg. Der auf 66 Sänger angestiegene Chor machte einen Umzug in den Kulturraum der Merkurhalle nötig. Neu sind auch die Chorkleidung, das auswendige Vortragen der Lieder und das Erteilen von Einzelunterricht. Entsprechend konnten die Sänger von inTakt bei der Weihnachtsfeier gesanglich und optisch beeindrucken. Nun laufen die Vorbereitungen für die großen Konzerte 2020.

Die Saubergspatzen haben instrumental „aufgerüstet“

Die Saubergspatzen haben bereits in diesem Jahr einen besonderen Auftritt, wenn sie am 18. Mai in der Merkurhalle ihr 50-jähriges Bestehen mit einigen Klassikern feiern. Als Vorstand der Saubergspatzen berichtete Andreas Kawa von den Auftritten der 20 Sänger, zu deren Besonderheiten im vergangenen Jahr das Konzert „That’s all Pop“ in Durmersheim zählte.

Kassiererin Simone Weickenmeier bescheinigte dem Verein ein gelungenes Jahr, in dem die Einnahmen die Ausgaben gedeckt hätten. Neben Spenden, Sponsoren-, und Mitgliedsbeiträgen sorgte vor allem der Verkauf bei der 775-Jahr-Feier für ein ausnahmslos positives Kassenergebnis, „auf dem wir uns aber nicht ausruhen sollten“, mahnte Weickenmeier, bevor sie einstimmig entlastet wurde.

Simone Weickenmeier, im Vorstand für die Finanzen verantwortlich, bedankte sich bei Peter Becker (links) sowie Anita Weiler und Elisabeth Mechler für ihren Ideenreichtum und ihr besonderes Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen. Dies habe sehr zu einer positiven Kassenlage beigetragen.

Der Entlastung der Vorstandschaft folgte die Wiederwahl von Sängervorstand Otto Stolle und den beiden Kassenprüfern. Eine erneute Wiederwahl zum zweiten Vorstand lehnte Peter Becker ab, der laut Weickenmeier „immer da war, wenn andere fehlten.“

Auch Simone Weickenmeier bedankte sich bei ihrem bisherigen Kollegen Peter Becker für die engagierte Vorstandtätigkeit in den zurückliegenden Jahren

Erfolgreich habe er stets für das Fortbestehen des Vereins gesorgt, der nun gut aufgestellt und laut Becker „bereit für Neuerungen sei.“ Die entstanden Lücke konnte zunächst nicht geschlossen werden.

Weickenmeier zeigte sich aber zuversichtlich, dieses Problem mit einer Satzungsänderung und neuen Strukturen lösen zu können.

Fotos: Harald Seher