St. Petersburger Sängerknaben am 12. Dezember in Ottenau

St. Peterburger Sängerknaben vor dem Kurhaus Baden-Baden – Foto: Udo Heidt

Ein guter Schluss ziert bekanntlich alles. Und so konnte am Samstag, 24. Februar, unser erster Vorsitzender, Gerhard Weickenmeier, am Ende der Mitgliederversammlung verkünden, dass am 12. Dezember die St. Petersburger Sängerknaben in der Ottenauer Kirche St. Jodok auftreten werden. Der Männerchor wird bei diesem besonderen Konzert auch einen Part übernehmen. Zustande gekommen ist dieses Konzert auf Vermittlung von Chormitglied Walter Merkel.

Dieses Benefiz-Konzert wird von Udo Heidt organisiert, der bereits seit vielen Jahren Benefiz-Konzerte durchführt – so unter anderem zur Unterstützung der Dombaugesellschaft die Konzerte „Baden schaut über den Rhein“ mit jeweils einem vollen Speyrer Dom. „Udo Heidt kenne ich schon aus den 1960er Jahren, als ich noch bei den Kühn-Stars spielte“, stellt Merkel fest und freut sich natürlich besonders, dass es dadurch jetzt gelungen ist, die St. Petersburger Sängerknaben nach Ottenau zu holen.

Michael Wessel

St. Petersburger Sängerknaben – Fotos: Udo Heidt

 

 

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier 2017

 

 

 

Veronika Gareus-Kugel schreibt am 19. Dezember im Badischen Tagblatt:

Mit wunderschönen Klängen begeisterten am Sonntag die Sängervereinigung und der Musikverein Harmonie Ottenau bei der Weihnachtsfeier der Vereine ein großes Publikum in der Merkurhalle. „In guter Tradition wollen wir Sie auf Weihnachten einstimmen“, sagte im Rahmen der Begrüßung Gerhard Weickenmeier, Vorsitzender der Sängervereinigung.

Im jährlichen Wechsel gestalten der Musikverein und die Sängervereinigung ein vorweihnachtliches Konzert. In diesem Jahr mussten die Vorsitzenden Jürgen Schmidt und Gerhard Weickenmeier jedoch auch Abschied von für die Formationen wichtigen Personen nehmen. Nach vielen Jahren der Tätigkeit legt Núria Cunilléra, Dirigentin des InTakt-Chors, den Taktstock in Ottenau aus der Hand. … Auf Dirigentensuche musste sich ebenfalls der Musikverein machen: István Lukács verlässt nach vier Jahren die Harmonie, wie Schmidt ausführte. „Es hat Spaß gemacht“, würdigte der Vorsitzende die Zusammenarbeit.

Auf die Weihnachtsfeier unter der Führung der Sängervereinigung stimmte zu Beginn die Jugendkapelle der Harmonie und deren Leiter Patrik Pirih die Besucher ein.

Männerchor unter der Leitung von Bernhard Stephan

Im Anschluss daran stellte der Männerchor der Sängervereinigung seine gesanglichen Qualitäten unter Beweis. Er wird von Bernhard Stephan dirigiert. Den klangvollen Auftakt gestaltete die mehr als 30-köpfige Chorformation mit dem Titel „Als die Welt verloren“. Mit viel Können präsentierten die Sänger eine Vielgestaltigkeit an Harmonien und mehrstimmigen Sätzen. Der mühelose Wechsel in das Genre der weltlichen Musik gelang der Gesangsformation mit den Liedern „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern, „Tausendmal Du“ und „Solang man Träume noch leben kann“ (Erfolgstitel der Band Münchner Freiheit) sowie deren samtweicher Intonation. Der Applaus war den Sängern abschließend sicher.

Walter Merkel trägt Besinnliches zu Weihnachten vor

Die Weihnachtsgeschichte „Wie der kleine Weihnachtsengel glücklich wurde“ hatte Walter Merkel mitgebracht.

Walter Merkel, Matthias Schwaab und Gerhard Weikenmeier mit ihren Gitarren

Er sorgte anschließend zusammen mit Matthias Schwaab und Gerhard Weickenmeier, drei Gitarren und einer bejubelten Interpretation von „Halleluja“ (Leonard Cohen) für eine faustdicke Überraschung.

 

 

Mit „Where the Eagles Soar – Wo Adler fliegen“, einer Konzertouvertüre von Steven Reinecke für Blasmusik, startete der Musikverein in den Abend. Das Musikstück beschreibt mit weit ausholenden Wohlklängen, kombiniert mit knackigen Tonfolgen, die Weite der Prärie. Zu einem Hörgenuss formten die Musikerinnen und Musiker, präzise angeleitet von Lukács, den kraftvollen Song der amerikanischen Band Metallica „Nothing else matters“. Die für Blasmusikorchester arrangierte Rockballade verlangte den Musikern alles ab. Gleichwohl lehrte die Kapelle damit zumindest den jüngeren Besuchern das Staunen. „My Dream“ ist eine Blasmusik-Pop-Ballade, Solo für Flügelhorn, von Peter Leitner. Als Solist glänzte Markus Haidt.

Einige Musikstücke weiter und mit „The Beauty and the Beast“ aus dem gleichnamigen Erfolgsmusical, versehen mit einem Arrangement von Alan Menken, verabschiedeten sich die Orchestermitglieder ganz persönlich von ihrem Dirigenten.

inTaktChor unter der Leitung von Núria Cunilléra

 

Der Chor „InTakt“ begeisterte mit vortrefflich gesungenen traditionellen Weihnachtsliedern und komplexen Tondichtungen zum Schluss das Publikum. Einmal mehr stellten die Sängerinnen und Sänger der gemischten Formation der Sängervereinigung mit wohltemperierten Liedvorträgen, einfallsreich und feingliedrig dargeboten, ihr Können unter Beweis. Mit den Titeln „Ihr Kinderlein kommet“, „Freu Dich Erd‘ und Sternenzelt“ sang sich der Chor in die Publikumsherzen.

Verabschiedung von Núria Cunilléra

Nochmals alles gaben die Akteure am Ende der Weihnachtsfeier, als man zusammen mit den Zuhörern die zwei bekanntesten Weihnachtslieder „Stille Nacht! Heilige Nacht“ und „O du fröhliche, O du selige“ sang.

Fotos: Anita Weiler und Tina Wessel

Michael Wessel zum Ehren-Saubergspatz ernannt

Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde Michael Wessel durch den Leiter der Saubergspatzen, Andreas Kawa, und seinen Stellvertreter, Walter Merkel, zum Ehren-Saubergspatz ernannt. Eine Auszeichnung, die bisher nur dem Gründer der Saubergspatzen, Reinhold Haitz, und seinem direkten Nachfolger Walter Merkel zuteil wurde.

Andreas ließ die vierzig Jahre, in denen Michael bereits bei den Spatzen aktiv ist, Revue passieren und hob dabei die unzähligen pfiffigen Texte, die dieser insbesondere für die Faschingssitzungen geschrieben hat, hervor. Er dankte aber auch dafür, dass sich Michael beispielsweise nicht zu schade war, auf der Bühne in Frauenrollen zu schlüpfen, um die Gäste zum Lachen zu bringen.

Unser erster Vorsitzender Gerhard Weickenmeier dankte Michael für die zahlreichen Initiativen für die Sängervereinigung. Dabei hob er die Ottenauer Liederhefte, das Wunschkonzert – „Da hat er mich als Gastsänger geworben!“ – und jetzt die Zukunftswerkstatt mit der Befragung der Sängerinnen und Sänger, besonders hervor.

Michael hatte seinen „Runden“ zum Anlass genommen, den Männerchor zu einem Umtrunk mit Vesper einzuladen. Auch dank der inzwischen erweiterten musikalischen Unterstützung wurde es ein feucht-fröhlicher Abend.

Fotos: Harald Seher