Stimmungsvolle Weihnachtsfeier 2017

 

 

 

Veronika Gareus-Kugel schreibt am 19. Dezember im Badischen Tagblatt:

Mit wunderschönen Klängen begeisterten am Sonntag die Sängervereinigung und der Musikverein Harmonie Ottenau bei der Weihnachtsfeier der Vereine ein großes Publikum in der Merkurhalle. „In guter Tradition wollen wir Sie auf Weihnachten einstimmen“, sagte im Rahmen der Begrüßung Gerhard Weickenmeier, Vorsitzender der Sängervereinigung.

Im jährlichen Wechsel gestalten der Musikverein und die Sängervereinigung ein vorweihnachtliches Konzert. In diesem Jahr mussten die Vorsitzenden Jürgen Schmidt und Gerhard Weickenmeier jedoch auch Abschied von für die Formationen wichtigen Personen nehmen. Nach vielen Jahren der Tätigkeit legt Núria Cunilléra, Dirigentin des InTakt-Chors, den Taktstock in Ottenau aus der Hand. … Auf Dirigentensuche musste sich ebenfalls der Musikverein machen: István Lukács verlässt nach vier Jahren die Harmonie, wie Schmidt ausführte. „Es hat Spaß gemacht“, würdigte der Vorsitzende die Zusammenarbeit.

Auf die Weihnachtsfeier unter der Führung der Sängervereinigung stimmte zu Beginn die Jugendkapelle der Harmonie und deren Leiter Patrik Pirih die Besucher ein.

Männerchor unter der Leitung von Bernhard Stephan

Im Anschluss daran stellte der Männerchor der Sängervereinigung seine gesanglichen Qualitäten unter Beweis. Er wird von Bernhard Stephan dirigiert. Den klangvollen Auftakt gestaltete die mehr als 30-köpfige Chorformation mit dem Titel „Als die Welt verloren“. Mit viel Können präsentierten die Sänger eine Vielgestaltigkeit an Harmonien und mehrstimmigen Sätzen. Der mühelose Wechsel in das Genre der weltlichen Musik gelang der Gesangsformation mit den Liedern „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern, „Tausendmal Du“ und „Solang man Träume noch leben kann“ (Erfolgstitel der Band Münchner Freiheit) sowie deren samtweicher Intonation. Der Applaus war den Sängern abschließend sicher.

Walter Merkel trägt Besinnliches zu Weihnachten vor

Die Weihnachtsgeschichte „Wie der kleine Weihnachtsengel glücklich wurde“ hatte Walter Merkel mitgebracht.

Walter Merkel, Matthias Schwaab und Gerhard Weikenmeier mit ihren Gitarren

Er sorgte anschließend zusammen mit Matthias Schwaab und Gerhard Weickenmeier, drei Gitarren und einer bejubelten Interpretation von „Halleluja“ (Leonard Cohen) für eine faustdicke Überraschung.

 

 

Mit „Where the Eagles Soar – Wo Adler fliegen“, einer Konzertouvertüre von Steven Reinecke für Blasmusik, startete der Musikverein in den Abend. Das Musikstück beschreibt mit weit ausholenden Wohlklängen, kombiniert mit knackigen Tonfolgen, die Weite der Prärie. Zu einem Hörgenuss formten die Musikerinnen und Musiker, präzise angeleitet von Lukács, den kraftvollen Song der amerikanischen Band Metallica „Nothing else matters“. Die für Blasmusikorchester arrangierte Rockballade verlangte den Musikern alles ab. Gleichwohl lehrte die Kapelle damit zumindest den jüngeren Besuchern das Staunen. „My Dream“ ist eine Blasmusik-Pop-Ballade, Solo für Flügelhorn, von Peter Leitner. Als Solist glänzte Markus Haidt.

Einige Musikstücke weiter und mit „The Beauty and the Beast“ aus dem gleichnamigen Erfolgsmusical, versehen mit einem Arrangement von Alan Menken, verabschiedeten sich die Orchestermitglieder ganz persönlich von ihrem Dirigenten.

inTaktChor unter der Leitung von Núria Cunilléra

 

Der Chor „InTakt“ begeisterte mit vortrefflich gesungenen traditionellen Weihnachtsliedern und komplexen Tondichtungen zum Schluss das Publikum. Einmal mehr stellten die Sängerinnen und Sänger der gemischten Formation der Sängervereinigung mit wohltemperierten Liedvorträgen, einfallsreich und feingliedrig dargeboten, ihr Können unter Beweis. Mit den Titeln „Ihr Kinderlein kommet“, „Freu Dich Erd‘ und Sternenzelt“ sang sich der Chor in die Publikumsherzen.

Verabschiedung von Núria Cunilléra

Nochmals alles gaben die Akteure am Ende der Weihnachtsfeier, als man zusammen mit den Zuhörern die zwei bekanntesten Weihnachtslieder „Stille Nacht! Heilige Nacht“ und „O du fröhliche, O du selige“ sang.

Fotos: Anita Weiler und Tina Wessel

Michael Wessel zum Ehren-Saubergspatz ernannt

Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde Michael Wessel durch den Leiter der Saubergspatzen, Andreas Kawa, und seinen Stellvertreter, Walter Merkel, zum Ehren-Saubergspatz ernannt. Eine Auszeichnung, die bisher nur dem Gründer der Saubergspatzen, Reinhold Haitz, und seinem direkten Nachfolger Walter Merkel zuteil wurde.

Andreas ließ die vierzig Jahre, in denen Michael bereits bei den Spatzen aktiv ist, Revue passieren und hob dabei die unzähligen pfiffigen Texte, die dieser insbesondere für die Faschingssitzungen geschrieben hat, hervor. Er dankte aber auch dafür, dass sich Michael beispielsweise nicht zu schade war, auf der Bühne in Frauenrollen zu schlüpfen, um die Gäste zum Lachen zu bringen.

Unser erster Vorsitzender Gerhard Weickenmeier dankte Michael für die zahlreichen Initiativen für die Sängervereinigung. Dabei hob er die Ottenauer Liederhefte, das Wunschkonzert – „Da hat er mich als Gastsänger geworben!“ – und jetzt die Zukunftswerkstatt mit der Befragung der Sängerinnen und Sänger, besonders hervor.

Michael hatte seinen „Runden“ zum Anlass genommen, den Männerchor zu einem Umtrunk mit Vesper einzuladen. Auch dank der inzwischen erweiterten musikalischen Unterstützung wurde es ein feucht-fröhlicher Abend.

Fotos: Harald Seher

Vatertagswanderung 2017 des Männerchors

 

Die Vatertagswanderung des Männerchors hat eine lange Tradition. Dazu gehört auch, dass immer mal wieder das Frühlingsfest der Varnhalter Winzerbuben das Ziel ist. Dort fühlen sich die Sänger besonders wohl.

Der Bus brachte die 20 Sänger bis zum Leopoldsplatz in Baden-Baden. Von dort ging es vorbei an der Stourdza-Kapelle – wo das Bild mit den Rhododendron entstand – und entlang des Golfplatzes bis zum Grillplatz am Nellele. Eine kleine Rast zum Ansingen folgte an der Josef-Kapelle oberhalb von Varnhalt. Mehr lesen

Sängervereinigung und Harmonie feiern Weihnachten 2016

Unser Männerchor
Unser Männerchor

Veronika Gareus-Kugel schreibt im Badischen Tagblatt:

Ein Urgestein der Ottenauer Musik hat eine besondere Ehrung erfahren: Alfred Lang erhielt am Sonntag die Große Goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände. Die Sängervereinigung und der Musikverein Harmonie Ottenau wünschten ihren Mitgliedern musikalisch ein frohes Fest. Dafür hatten beide Vereine ein umfassendes und unterhaltsames Programm aus Gesang und Orchester-Musik zusammengestellt.

Begrüßt wurden die Besucher in der voll besetzten Merkurhalle von den Vorsitzenden Jürgen Schmidt (MV Harmonie) und Gerhard Weickenmeier (Sängervereinigung). Eingebunden in die musische Vorweihnachtsfeier war auch die Ehrung von Alfred Lang. „Sie sind seit 1966 aktiver Musiker, begeistern das Publikum und die Zuhörer nun seit 50 Jahren mit Ihrer Trompete. Doch Sie sind nicht nur als Musiker aktiv! Sie waren auch früh bereit Verantwortung in der Vorstandschaft zu übernehmen.“ Darauf hob der Präsident des Mittelbadischen Blasmusikverbands, Tobias Wald, ab und ehrte Lang für seine Verdienste mit der Großen Goldenen Ehrennadel des Bunds Deutscher Blasmusikverbände.

Ehrung bei der Harmonie
Ehrung bei der Harmonie – Foto: Gareus-Kugel

Über eine Anerkennung durch den Musikverein konnten sich auch die Jungmusikerinnen Isabelle Zehner (JLMA in Silber) sowie Victoria Kraft (JLMA in Bronze) freuen. Keine offizielle Ehrung, aber dennoch eine Anerkennung bekam für sein bisher weitreichendes Engagement Ehrendirigent Tobias Merkel überreicht.

Gut aufgestellt präsentierte sich an diesem Nachmittag die Jugendkapelle der Harmonie unter ihrem Leiter Patrick Pirih. Mit Können eröffneten sie den weihnachtlichen Melodienreigen. Die Jugendlichen glänzten während ihres Vortrags nicht nur mit „Pachelbel’s Christmas“, einer Variante des „Canon in D“ von Johann Pachelbel (arrangiert von Larry Moore), sondern auch mit dem „Einsamen Hirten“, komponiert von James Last. Die Soloflöte spielte Carolin Quarz. Der Beifall der Zuhörer für ihre spielerische Leistung war überwältigend.

Mit den Weihnachtsklassikern „Jingle Bells“ und „Feliz Navidad“ verabschiedeten sich die jungen Musiker von ihrem Publikum, um dem Männerchor der Sängervereinigung, geleitet von Bernhard Stephan, Platz zu machen. Mit viel Schmelz in der Stimme intonierte man zunächst das Lied „Winternächt’ges Schweigen“ von Hermann Sonnet, darin zitiert auch das Weihnachtslied „Stille Nacht“. Mit großer gesanglicher Präzision gestalteten die Sänger die dabei geforderten Tempowechsel. Andachtsvoll und konzentriert widmete man sich Titeln wie „Der Stern zu Bethlehem“ von John Rutter und „Ein Licht in dir geborgen“ von Mario Thürig. Viel Beifall gab es für „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern. Zur Entfaltung brachte der Klangkörper noch zum Schluss Songs der Band „Münchner Freiheit“.

Unser InTakt-Chor
Unser InTakt-Chor

Nicht weniger beseelt von dem Gedanken, das Publikum zu unterhalten, waren die Sängerinnen und Sänger des „InTakt“-Chors mit ihrer Dirigentin Nuria Cunillera. Sie starteten mit Schwung und dem Weihnachtsgospel „Amen“ ihren Gesangspart. Kraftvoll und inbrünstig sang man das „Halleluja“, den Erfolgstitel von Leonard Cohen. Mit Lust und Liebe am Singen wünschte „InTakt“ anschließend „Fröhliche Weihnachten überall“. Von seinen Zuhörern verabschiedete sich der Chor mit einem akzentuiert dargebotenen „Over the Rainbow“.

Den letzten Konzertteil der gemeinsamen Weihnachtsfeier gestaltete der Musikverein Harmonie Ottenau. Er wird von Matthias Hürst dirigiert. Interessantes zu den Stücken, wussten Isabell Zehner und Lara Hürst zu erzählen. Zur Aufführung kamen unter anderem „O Happy Day“ und „The Spirit of Christmas“. Mit „Stille Nacht“ und „O du Fröhliche“, angestimmt von allen Akteuren der Feier sowie dem Publikum, fand die gemeinsame Weihnachtsfeier ein beeindruckendes Ende.

Fotos der Chöre: Harald Seher

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier 2015

Das Badische Tagblatt berichtete von unserer Weihnachtsfeier 2015:

Voll besetzt war am Sonntagnachmittag die Merkurhalle bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Sängervereinigung und des Musikvereins Harmonie Ottenau. Wie seit Jahren trafen sich die Mitglieder beider Vereine, um als eine große Familie schöne Stunden miteinander zu verbringen.

Die Jugendkapelle der Harmonie unter der Leitung von Patrik Pirih hatte die Aufgabe übernommen, die Gäste bis zum offiziellen Beginn zu unterhalten. Bereits bei dieser musikalischen Einstimmung war zu erkennen, dass der Musikverein in seiner Jugendarbeit hervorragend aufgestellt ist. Anschließend zeigte der Grundschulchor der Merkurschule, was die Schülerinnen und Schüler der Klassen zwei bis vier bei ihrer Lehrerin Elke Meyer-Stoll eingeübt hatten. Neben zwei weihnachtlichen Liedern führten sie auf pfiffige Art und Weise und mit viel Sprachtalent die Geschichte des „Kleinen Eisbären“ vor.

Unser Chor InTakt
Unser Chor InTakt

Danach eröffnete der Vorsitzende der Sängervereinigung, Peter Becker, den offiziellen Teil. Er forderte die Gäste auf, die Weihnachtsfeier als Familienfest zu betrachten, bei dem man sich die nächsten Stunden im Kreise seiner Freunde wieder etwas besinnen und sich auf das Weihnachtsfest einstimmen könne. Vorsitzender Jürgen Schmidt von der Harmonie wollte sich dem nur noch ohne weitere Worte anschließen und wünschte viel Spaß. Diesen gab es sofort durch den Chor Intakt der Sängervereinigung. Vorgetragen wurden das Weihnachtslied „Maria durch den Dornwald ging“, die beiden Gospelsongs „Amen“ und „O happy Day“ mit Gregor Poschinger und Dieter Hecker als hervorragenden Solisten und das rhythmische Lied „Lollipop“.

Mit diesem Querschnitt durch ihr Repertoire bestätigten die Akteure eindrucksvoll das musikalische Wirken ihrer Dirigentin Nuria Cunilléra. Walter Merkel trug noch sehr einfühlsam eine Weihnachtsgeschichte vor, bevor es in die Pause und zur gut bestückten Tombola ging.

Walter Merkel trug eine humorvolle Weihnachtgeschichte von Herbert Hurst vor
Walter Merkel trug eine humorvolle Weihnachtgeschichte von Harald Hurst vor

Nach der Pause übernahmen der Männerchor und die Saubergspatzen die musikalische Unterhaltung. Jeweils unter der Einstudierung von Chorleiter Bernhard Stephan, der auch alle Notensätze bearbeitet, boten die Sänger mit weltlichen und weihnachtlichen Liedern schönen Chorgesang. Die Saubergspatzen interpretierten „The Rose“ aus dem gleichnamigen Film auf ihre typische Art mit viel Freude.

Unser Männerchor
Unser Männerchor
... und unsere Saubergspatzen
… und unsere Saubergspatzen

Vizedirigent Matthias Hürst trat mit den Musikerinnen und Musikern der Harmonie mit „Fröhliche Weihnachtsklänge“, „Concerto D’Amore“ und „Die kleine Bergkirche“ eine musikalische Reise durch unterschiedliche Epochen und Stile an. Im letzten Stück konnten die beiden jungen Solisten Lara Hürst und Tore Götsch mit ihrem ausgezeichneten Trompetenspiel überzeugen.

Ausgezeichnet war auch das Stichwort für den nächsten Programmpunkt. Beim Musikverein wurden laut dem Vizepräsidenten des Blasmusikbezirks Mittelbaden, Alfons Ruf, Menschen ausgezeichnet, die etwas Besonderes geleistet haben. Lisa Krieg erhielt das bronzene und Florian sogar das goldene Jungmusiker-Leistungsabzeichen. Dirk Beuchert und Nicole Hürst wurden für 25 Jahre aktive Musikerzeit geehrt. Udo Merkel erhielt die goldene Ehrennadel für 40 Jahre und Alfons Fortenbacher wurde mit der großen goldenen Ehrennadel für 50 Jahre als aktiver Musiker ausgezeichnet. Völlig überrascht war Jürgen Schmidt von seiner Ehrung für 13 Jahre Einsatz als Vorstand.

Die Geehrten Alois Kraft und Herbert Pfistner - umrahmt von unseren Vorständen Gerhard Weickenmeier und Peter Becker
Die Geehrten Alois Kraft und Herbert Pfistner – umrahmt von unseren Vorständen Gerhard Weickenmeier und Peter Becker

Beim Gesangverein erhielten jeweils Alois Kraft und Herbert Pfistner eine Ehrung dafür, dass sie den Verein seit 65 Jahren aktiv als Sänger unterstützen.

Text: Hans-Peter Hegmann

Fotos für unsere Webseite: Harald Seher