„Singing all together – Ottenau singt“ – der Vorstand sagt DANKE

Die Vorstandschaft der Sängervereinigung bedankt sich bei allen, die den ausverkauften Konzertabend am 21. April in der Merkurhalle Ottenau zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht haben. Insbesondere bedankt sie sich bei allen Sängerinnen und Sängern, bei der Solistin Christine Fürniß, dem Solotrompeter Moritz Krause sowie bei Michael Monigl-Zehner, Walter Merkel, Matthias Schwaab, Gerhard Weickenmeier, den Dirigenten Bernhard Stephan und Michael Späth, Moderator Markus Mack, den Chorsprechern Otto Stolle (Männerchor), Andreas Kawa (Saubergspatzen), Matthias Vettel (inTaktChor) und bei der Band HandtaschenFOURmat für eine gelungene After Show Party.

Der Dank gilt weiter allen Sängerfamilien und Freunden für das exzellente mit viel Engagement gebotene Fingerfood Buffet sowie dem Helferteam der Sängervereinigung für die großartige Unterstützung.

Ein besonderer Dank geht an KH Raumausstattung Dieter Hecker für die brillante Dekoration in der Merkurhalle und die Transparentwerbung an den Brücken und Ortseingängen, an Merlin Elektronik Roland Peuker für sein großartiges Lichtkonzept und guten Ton sowie an Stefan Risché von der Agentur exakt für die Gestaltung des tollen Logos und der Werbematerialien.

Danke an die vielen Sponsoren und Freunde für die finanzielle Unterstützung. Ein Dankeschön dem Wirtschaftsausschuss und dem Team Öffentlichkeitsarbeit. Ein dickes Lob geht an Konnie und Harald Seher für die fotografische Begleitung. 

Der Vorstand der Sängervereinigung bedankt sich weiterhin bei der Pressestelle der Stadt Gaggenau, der Gaggenauer Woche, dem Kulturamt, dem Badischen Tagblatt, den Badischen Neuesten Nachrichten und last but not least gilt ein ganz besonderes Dankeschön den zahlreichen Gästen für ihren Besuch und ihr begeistertes Mitgehen.

Konzert 2018: Gänsehaut-Feeling bei „Ottenau singt“

Das Badische Tagblatt schreibt über unser Konzert am 21. April 2018:

Drei Chöre der Sängervereinigung präsentieren sich beim gemeinsamen Konzert/Vielfalt unter Beweis gestellt

Der Männerchor

Es war ein beeindruckender Beweis, wie vielseitig Chorgesang sein kann. „Singing all together“ lautete das Motto des Konzerts der Ottenauer Sängervereinigung, und alle folgten der Aufforderung und sangen mit. Drei Formationen, der Männerchor, die Saubergspatzen und der Chor Intakt, begeisterten die Zuhörer in der voll besetzten Merkurhalle. Diese bildeten einen stimmgewaltigen Gesamtchor mitden Akteuren auf der Bühne beim „Halleluja“ in der Ottenauer Version.

Chorleiter Bernhard Stephan hatte den Männerchor bestens eingestimmt, zum Auftakt erklang die Ballade „Memories“ aus dem Musical „Cats“. Sopranistin Christine Fürniß sorgte bei ihrer Solo-Passage bereits zum Konzertbeginn für ein Aufhorchen, glasklar interpretierte sie die „Erinnerungen“ der alten Katze Grizzabella.

Christine Fürniß – begleitet von ihrem Mann Bernhard Stephan

„Die Schöne und das Biest“ und „Profitons de la Jeunesse“ aus der französischen Oper „Manon“, letzteres ebenfalls mit Christine Fürniß als Solistin, beeindruckten das aufmerksam lauschende Publikum. Die Sängerin setzte in Begleitung ihres Gatten Bernhard Stephan am Flügel mit der heiteren Geschichte über das „Vanille-Eis“ einen weiteren Glanzpunkt. Und mit dem „Girl in 14 G“ konnte sie ihre facettenreiche Stimme beeindruckend in Szene setzen – das Publikum dankte mit lange anhaltendem Applaus.

InTaktChor

Durch den Saal kamen die Akteure von InTakt auf die Bühne. Die 50 Sängerinnen und Sänger präsentierten unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Michael Späth eindrucksvoll, was Singen ausmacht: Freude, Spaß und Gemeinsamkeit.

„Cantilena“, ein Song ohne Text, aber deshalb nichtweniger anspruchsvoll, entführte mit afrikanisch anmutenden Klängen in die Steppen des Schwarzen Kontinents. „Tears in Heaven“, die gefühlvoll vorgetragene Ballade von Eric Clapton, und „Your’re still the One“ mit Solist Michael Monigl-Zehner nahmen das Publikum mit zu modernen Klängen. Mit „Revival“, der „Wiederbelebung“, verabschiedete sich die Formation, die in der kurzen Zeit mit Dirigent Späth sich bestens auf den Abend vorbereitet hatte.

Saubergspatzen

Eine Wiederbelebung sei gar nicht nötig, sondern eine Fortsetzung, ein „Continue“, formulierte es Moderator Markus Mack. Er führte locker-fundiert durch das Programm, sorgte plaudernd und mit so mancher Anekdote als „Insider“ und Saubergspatz für heitere Momente. Die „Spatzen“, die dritte Formation unter dem Dach der Sängervereinigung, waren die gewohnt „sichere Bank“ im Konzertverlauf mit ihrem „weltlichen Programm“, jenseits der Fastnacht, wie Mack es formulierte. Ob „Mann im Mond“, ein Medley der „Ersten Allgemeinen Verunsicherung“ oder „Westerland“ – die 20 Herren wussten stimmlich bestens disponiert zu gefallen.

Gerhard Weickenmeier, Matthias Schwaab und Walter Merkel (v. l.) beim „Halleluja“

Ein emotionaler Höhepunkt war dann das „Halleluja“. Walter Merkel, Matthias Schwaab und der Vereinsvorsitzende Gerhard Weickenmeier interpretierten den Leonard-Cohen-Song in einer eigenen Variante, unterstützt von dem vielstimmigen „Gesamtchor“, den Publikum und Saubergspatzen bildeten – Gänsehaut-Feeling war angesagt.

Auch im zweiten Programmteil wussten die „Spatzen“ mit Totos Welthit „Africa“ und dem Song „Secretary“ zu gefallen“. Mit „Always look on the bright Side of Life“ verabschiedete sich die Formation, die mittlerweile im 49. Jahr ihres Bestehens ist.

Solotrompeter Moritz Krause

Der Männerchor stellte sich mit „No matter what“ noch einmal vor und präsentierte den „Mitternachts-Blues“. Hier gefiel der junge Trompeter Moritz Krause mit sicherer Interpretation. Das „Phantom der Oper“ läutete den „Endspurt“ ein.

100 Sängerinnen und Sänger beim Schlusschor

100 Akteure versammelten sich zum Schlusschor „Schau was Liebe ändern kann“ auf der Bühne – ein beeindruckendes Bild. Der Vorsitzende Gerhard Weickenmeier dankte allen Beteiligten für das gelungene Großereignis. Mit „Hit the Road, Jack“ zog die Sängerschar durch die Halle und verabschiedete sich vom stehend applaudierenden Publikum, trefflich unterstützt von der Frauenband „HandtaschenFOURmat“. Das Quartett sorgte dafür, dass die „After-Show-Party noch lange andauerte -mit gesanglicher Unterstützung, eben „Ottenau singt“.

Die beiden Dirigenten Bernhard Stephan und Michael Späth (v. l.)

Fotos: Konnie und Harald Seher

Aufbruchstimmung in der Mitgliederversammlung 2018

 

Mit gleich mehreren frei vorgetragenen Liedern des inTaktChors gab deren neuer musikalischer Leiter Michael Späth seinen gelungenen Einstieg – Foto: Seher

Die Sängervereinigung Ottenau ist gut aufgestellt

Simone Weickenmeier neue Kassenleiterin

Eine positive Grundstimmung war am Samstag, 24. Februar, in der Mitgliederversammlung der Sängervereinigung Ottenau zu spüren und dies in Verbindung mit einem optimistischen Blick in die Zukunft. Erstes äußeres Zeichen war es bereits, dass der Kulturraum der Merkurhalle nach langer Zeit erstmals wieder voll gefüllt war. Mit einem Liedbeitrag begrüßte der Männerchor die Gäste.

„Wir sind gut aufgestellt!“ verkündete dann der erste Vorsitzende Gerhard Weickenmeier bei seiner Begrüßung nicht ohne Stolz. Ein wesentlicher Grund für diese Feststellung war, dass es im Vorjahr gelungen sei, den negativen Trend im Kassenstand zu stoppen und ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Zu dieser Konsolidierung hätten insbesondere freiwillige Zusatzleistungen der einzelnen Chormitglieder aber auch ein erfreulicherweise erhöhtes Spendenaufkommen besonders beigetragen. Die im Vorjahr beschlossene Beitragserhöhung werde im laufenden Jahr zudem erstmals wirksam und so ließ sich Weickenmeier zu dem Versprechen verleiten, dass es auf seine Kosten „Freibier für alle“ geben werde, wenn das laufende Vereinsjahr nicht mit schwarzen Zahlen abgeschlossen werde.

Bei seinem Blick nach vorn betonte der erste Vorsitzende insbesondere, dass derzeit mit großem Engagement die Vorbereitungen für das Konzert aller drei Chöre am 21. April laufen und dass sich der Verein bei den Feiern zum Jubiläum „775 Jahre Ottenau“ selbstverständlich mit einbringen werde. Ein ausführlicher Dank an die Chorleiter „für ihre Geduld und Ausdauer“ aber auch an die Sängerinnen und Sänger für einen fleißigen Probenbesuch sowie die zahlreichen Helferinnen und Helfer bei den Veranstaltungen rundete diesen Beitrag ab.

Über ein ansonsten eher ruhiges Vereinsjahr 2017 im Allgemeinen und speziell beim Männerchor berichtete Schriftführer Ulli Tschan. Sängervorstand Otto Stolle ergänzte, dass derzeit 45 Männer im Männerchor, 35 Frauen und 10 Männer im inTaktChor sowie 21 Männer bei den Saubergspatzen singen. Dabei sei der Singstundenbesuch im Männerchor mit 62 % gerade mit Blick auf das bevorstehende Konzert noch steigerungsfähig. Er selbst und Notenwart Willi Schnaible gingen im Vorjahr mit gutem Beispiel voran und fehlten jeweils nur in einer Singstunde.

„Denn erstens kam es anders und zweitens als man denkt“ hätte man den Bericht zum inTaktChor überschreiben können, den erstmals Matthias Vettel gab. Schließlich war er selbst bereits das erste Beispiel dafür, denn zu Jahresbeginn war noch nicht abzusehen, dass Manfred Eckerle nach elf Jahren der Aufbauphase den Chorvorstand an ihn übergeben würde. Noch gravierender war sicherlich der Wechsel in der musikalischen Leitung, nachdem Núria Cunilléra im Vorjahr nicht nur geheiratet sondern aus beruflichen Gründen ihre Chorleitung zum Jahresende 2017 beendet hatte. In einer tollen Teamarbeit, so Matthias Vettel, sei es dann letztlich gelungen, mit Michael Späth einen besonders geeigneten Nachfolger zu finden. In positiver Erinnerung werden zudem die Auftritte des Chors in Baiersbronn und bei der Landesgartenschau in Bad Herrenalb im zurückliegenden Vereinsjahr bleiben. Während mit 35 Sängerinnen die weiblichen Stimmen sehr gut vertreten sind, würde sich der Chor über männliche Verstärkung freuen.

Dass die Saubergspatzen nicht nur ein Faschingschor sind, wurde im Bericht ihres Leiters Andreas Kawa deutliche. So kam zu den Auftritten bei der GroKaGe Gaggenau, beim OCC und der Pfarrfasnacht beispielsweise wieder ein besonders beachteter Konzertauftritt bei „That’s all Pop“ beim Ensemble `96 in Durmersheim hinzu, auf den man sich auch in diesem Jahr bereits freue. Mit 21 Sängern habe der Chor seine Sollstärke wieder voll erreicht.

Ehrungen hatte es auch 2017 bereits in der Weihnachtsfeier gegeben. Zu Ehrenmitgliedern wurden bei dieser Gelegenheit zusätzlich Helmut Haug und Karl Liebetrau ernannt und für 30 Jahre Aktivität bei den Sängern wurden Markus Schnaibel und Ariel Zegarra ausgezeichnet.

Nachdem Annette Wackershausen und Hans-Jörg Glatt dem bisherigen kommissarischen Kassierer Gerhard Weickenmeier eine hervorragende Kassenführung bescheinigt hatten, wurden dieser und der gesamte Vorstand entlastet.

Mit besonderer Begeisterung wurden vor der Pause mehrere auswendig vorgetragene Liedbeiträge des inTaktChors aufgenommen. Es war somit zugleich ein gelungener Einstand ihres neuen musikalischen Leiters Michael Späth.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden wie erwartet Gerhard Weickenmeier als erster Vorsitzender, Ulli Tschan als Schriftführer einstimmig wieder gewählt. Eine Überraschung gab es jedoch bei der Wahl des Kassierers. Nachdem sich nach zweijähriger Vakanz auch diesmal keine Lösung abzeichnete, erklärte sich Simone Weichenmeier erfreulicherweise dazu bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Ein weiteres positives Signal in dieser Veranstaltung.

Dass der Verein seine Zukunft positiv gestalten will, wurde auch an einem von Michael Wessel initiierten Zukunftsprozess deutlich. Hierzu präsentierte Matthias Vettel die Ergebnisse einer Befragung in allen drei Chören. Dabei wurde unter anderem deutlich, dass neue Aktive primär durch die Sängerinnen und Sänger geworben werden können und dass der Kameradschaftspfleg neben der Auswahl des passenden Liedgutes eine besondere Bedeutung zukommt. Im laufenden Jahr gelte es, aus den zahlreichen Rückmeldungen Maßnahmenpakete zu schnüren und diese dann konsequent umzusetzen.

Nachdem sich Gerhard Weickenmeier wiederholt bei allen Aktiven und Förderern des Vereins bedankt hatte, übernahm es Walter Merkel spontan, auch dem ersten Vorsitzenden für seine freundschaftliche und konsequente Vereinsführung und seine hervorragende Sitzungsleitung zu danken.

Michael Wessel

Zum Mitsingen animierten abschließend die Saubergspatzen, was das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter förderte.        Foto: Bender

Eine leicht gekürzte Fassung dieses Berichts erschien im Badischen Tagblatt vom 26. Februar 2018

 

St. Petersburger Sängerknaben am 12. Dezember in Ottenau

St. Peterburger Sängerknaben vor dem Kurhaus Baden-Baden – Foto: Udo Heidt

Ein guter Schluss ziert bekanntlich alles. Und so konnte am Samstag, 24. Februar, unser erster Vorsitzender, Gerhard Weickenmeier, am Ende der Mitgliederversammlung verkünden, dass am 12. Dezember die St. Petersburger Sängerknaben in der Ottenauer Kirche St. Jodok auftreten werden. Der Männerchor wird bei diesem besonderen Konzert auch einen Part übernehmen. Zustande gekommen ist dieses Konzert auf Vermittlung von Chormitglied Walter Merkel.

Dieses Benefiz-Konzert wird von Udo Heidt organisiert, der bereits seit vielen Jahren Benefiz-Konzerte durchführt – so unter anderem zur Unterstützung der Dombaugesellschaft die Konzerte „Baden schaut über den Rhein“ mit jeweils einem vollen Speyrer Dom. „Udo Heidt kenne ich schon aus den 1960er Jahren, als ich noch bei den Kühn-Stars spielte“, stellt Merkel fest und freut sich natürlich besonders, dass es dadurch jetzt gelungen ist, die St. Petersburger Sängerknaben nach Ottenau zu holen.

Michael Wessel

St. Petersburger Sängerknaben – Fotos: Udo Heidt