Saubergspatzen: Gratulation für einen flotten Siebziger

Am 13. Juni konnte Hans Hoppenkamps seinen 70. Geburtstag feiern. Für die Saubergspatzen war dies ein willkommener Anlass, einem jahrzehntelangem Förderer der Sängervereinigung mit einem Überraschungsbesuch zu danken.

Der Leiter der Gruppe, Andreas Kawa, erinnerte an viele gemeinsame Stunden. Unvergessen sind die Einladungen von Ute und Hans Hoppenkamps am Schmutzigen Donnerstag in ihre frühere Parfümerie in der Gaggenauer Fußgängerzone. Ein Höhepunkt war auch eine gemeinsame Bootsfahrt im Elsass.

Aufmerksame Zuhörer: Ute und Hans Hoppenkamps

Hans freute sich über die gelungene Überraschung, die auch bei den Gästen sehr gut ankam. Sangen sie doch immer wieder begeistert mit.

Fotos: Anita Weiler

Erfolgreiche Kampagen 2016/2017 der Saubergspatzen

 

Harald Seher in seiner Paraderolle als Queen Elizabeth, die den Brexit nur mit Alkohol ertragen kann

Die Saubergspatzen können auf eine erfolgreiche Kampagne 2016/2017 zurückblicken, die wiederum mit dem Auftakt am Elftenelften bei der GroKaGe begann und mit der Beteiligung am Ottenauer Umzug mit anschließendem Umtrunk „beim Pfarrer“ und in Ottenauer Gaststätten seinen Abschluss fand.

Höhepunkte waren natürlich wieder die Auftritte bei den Sitzungen der GroKaGe, dem OCC und bei der Pfarrfasnacht.

„Jetzt geht’s looooos!“

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier 2015

Das Badische Tagblatt berichtete von unserer Weihnachtsfeier 2015:

Voll besetzt war am Sonntagnachmittag die Merkurhalle bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Sängervereinigung und des Musikvereins Harmonie Ottenau. Wie seit Jahren trafen sich die Mitglieder beider Vereine, um als eine große Familie schöne Stunden miteinander zu verbringen.

Die Jugendkapelle der Harmonie unter der Leitung von Patrik Pirih hatte die Aufgabe übernommen, die Gäste bis zum offiziellen Beginn zu unterhalten. Bereits bei dieser musikalischen Einstimmung war zu erkennen, dass der Musikverein in seiner Jugendarbeit hervorragend aufgestellt ist. Anschließend zeigte der Grundschulchor der Merkurschule, was die Schülerinnen und Schüler der Klassen zwei bis vier bei ihrer Lehrerin Elke Meyer-Stoll eingeübt hatten. Neben zwei weihnachtlichen Liedern führten sie auf pfiffige Art und Weise und mit viel Sprachtalent die Geschichte des „Kleinen Eisbären“ vor.

Unser Chor InTakt
Unser Chor InTakt

Danach eröffnete der Vorsitzende der Sängervereinigung, Peter Becker, den offiziellen Teil. Er forderte die Gäste auf, die Weihnachtsfeier als Familienfest zu betrachten, bei dem man sich die nächsten Stunden im Kreise seiner Freunde wieder etwas besinnen und sich auf das Weihnachtsfest einstimmen könne. Vorsitzender Jürgen Schmidt von der Harmonie wollte sich dem nur noch ohne weitere Worte anschließen und wünschte viel Spaß. Diesen gab es sofort durch den Chor Intakt der Sängervereinigung. Vorgetragen wurden das Weihnachtslied „Maria durch den Dornwald ging“, die beiden Gospelsongs „Amen“ und „O happy Day“ mit Gregor Poschinger und Dieter Hecker als hervorragenden Solisten und das rhythmische Lied „Lollipop“.

Mit diesem Querschnitt durch ihr Repertoire bestätigten die Akteure eindrucksvoll das musikalische Wirken ihrer Dirigentin Nuria Cunilléra. Walter Merkel trug noch sehr einfühlsam eine Weihnachtsgeschichte vor, bevor es in die Pause und zur gut bestückten Tombola ging.

Walter Merkel trug eine humorvolle Weihnachtgeschichte von Herbert Hurst vor
Walter Merkel trug eine humorvolle Weihnachtgeschichte von Harald Hurst vor

Nach der Pause übernahmen der Männerchor und die Saubergspatzen die musikalische Unterhaltung. Jeweils unter der Einstudierung von Chorleiter Bernhard Stephan, der auch alle Notensätze bearbeitet, boten die Sänger mit weltlichen und weihnachtlichen Liedern schönen Chorgesang. Die Saubergspatzen interpretierten „The Rose“ aus dem gleichnamigen Film auf ihre typische Art mit viel Freude.

Unser Männerchor
Unser Männerchor
... und unsere Saubergspatzen
… und unsere Saubergspatzen

Vizedirigent Matthias Hürst trat mit den Musikerinnen und Musikern der Harmonie mit „Fröhliche Weihnachtsklänge“, „Concerto D’Amore“ und „Die kleine Bergkirche“ eine musikalische Reise durch unterschiedliche Epochen und Stile an. Im letzten Stück konnten die beiden jungen Solisten Lara Hürst und Tore Götsch mit ihrem ausgezeichneten Trompetenspiel überzeugen.

Ausgezeichnet war auch das Stichwort für den nächsten Programmpunkt. Beim Musikverein wurden laut dem Vizepräsidenten des Blasmusikbezirks Mittelbaden, Alfons Ruf, Menschen ausgezeichnet, die etwas Besonderes geleistet haben. Lisa Krieg erhielt das bronzene und Florian sogar das goldene Jungmusiker-Leistungsabzeichen. Dirk Beuchert und Nicole Hürst wurden für 25 Jahre aktive Musikerzeit geehrt. Udo Merkel erhielt die goldene Ehrennadel für 40 Jahre und Alfons Fortenbacher wurde mit der großen goldenen Ehrennadel für 50 Jahre als aktiver Musiker ausgezeichnet. Völlig überrascht war Jürgen Schmidt von seiner Ehrung für 13 Jahre Einsatz als Vorstand.

Die Geehrten Alois Kraft und Herbert Pfistner - umrahmt von unseren Vorständen Gerhard Weickenmeier und Peter Becker
Die Geehrten Alois Kraft und Herbert Pfistner – umrahmt von unseren Vorständen Gerhard Weickenmeier und Peter Becker

Beim Gesangverein erhielten jeweils Alois Kraft und Herbert Pfistner eine Ehrung dafür, dass sie den Verein seit 65 Jahren aktiv als Sänger unterstützen.

Text: Hans-Peter Hegmann

Fotos für unsere Webseite: Harald Seher

Begeisterung beim Konzert des Männerchors und der Saubergspatzen

Der Männerchor mit unserem Dirigenten Bernhard Stephan
Der Männerchor mit unserem Dirigenten Bernhard Stephan
Veronika Gareus-Kugel schreibt im BT vom 27. Oktober 2015:

Liedauswahl gleicht einem Geniestreich

Den Erfolg, den die Sängervereinigung Ottenau und die Sauberspatzen in der Merkurhalle am Samstag für sich reklamieren konnten, suchte seinesgleichen. Zum Schluss machte sich Partystimmung in der Halle breit. Mit nur einer Zugabe gab es für die Sänger an diesem Abend kein Entrinnen von der Bühne.

Dem Vertreter des Mittelbadischen Sängerkreises im Publikum müsste das Herz aufgegangen sein. Denn so viel Freiwillige mit Gold in der Kehle sind selten zu hören. Zu einem Konzertabend eingeladen hatten am Samstag der Männerchor der Sängervereinigung Ottenau und die Saubergspatzen. Das Motto lautete: „Wenn nicht jetzt, wann dann?!“. Das sagte sich zur zweiten Konzerthälfte offensichtlich auch das Saalpublikum und begann, die Darbietungen als Backgroundchor oder mit rhythmischem Klatschen zu begleiten. Durch das Konzert führte Markus Mack. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Bernhard Stephan. Gerhard Weickenmeier, der stellvertretende Vorsitzende der Sängervereinigung, hieß die Konzertbesucher willkommen. Die Bewirtung der Gäste organisierte der Chor „inTakt“.

Sänger platzieren sich im Publikum

Schon die Sitzordnung in der Halle ließ erahnen, dass das kein normaler Abend mit Chorgesang werden würde. Statt auf der Bühne platzierten sich die 41 Sänger mitten im Publikum. Auf diese Weise schufen sie einen Rahmen, der den Funken sofort überspringen ließ. Freude am Chorgesang stand an diesem Abend im Mittelpunkt. Das ausgesuchte Repertoire ließ keine Wünsche offen. Mit einer Klavierinterpretation des Jazz-Klassikers „Take Five“ lockte Dirigent Stephan die Chöre in den Saal.

An die 320 Besucher fanden auf Einladung der Sängervereinigung den Weg in die Merkurhalle. Auf sie warteten Hits von Klaus Lage wie „Tausendmal berührt“, „Abenteuerland“, von Pur, „Dein ist mein ganzes Herz“ von Heinz Rudolf Kunze oder „Warum hast Du nicht nein gesagt“ aus dem neuen Album von Roland Kaiser. Solistisch unterwegs war Benjamin Kaufmann. Zeigte sich der erste Liederblock von seiner gediegenen Seite, sollte sich dies mit dem Auftritt der Saubergspatzen ändern. Mit der Präsentation von Liedern der österreichischen Pop-Comedy-Gruppe „Erste Allgemeine Verunsicherung“ lockten sie das Publikum erstmals aus der Reserve.

Stimmung mit den Saubergspatzen
Stimmung mit den Saubergspatzen

Nach der Pause änderten die Sänger die Stilrichtung. Ruhig und gesanglich gediegen glänzten die Saubergspatzen zunächst mit „Sound of Silence“, einem Hit des Popduos Simon und Garfunkel. Mit Huey Lewis‘ Interpretation von „It’s allright“ strafften sie die musikalischen Zügel und präsentierten mit Extravaganz den Song „Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd, der Südstaaten-Rockband der 1970er Jahre. Zunehmend strebte die Publikumsbegeisterung ihrem Höhepunkt entgegen.

Der Männerchor zelebrierte den Wiedereinstieg in die Konzertdarbietung erneut mit dem Höhner-Hit „Wenn nicht jetzt, wann dann?!“. Mit einem Medley von Udo Jürgens huldigte er einem der größten deutschsprachigen Sänger. Danach wendeten sich die Männer dem einstigen Karat-Titel und späteren Hit für Peter Maffay zu „Über sieben Brücken musst Du gehen“. Jede Liedzeile wurde genüsslich vom Publikum mitgesungen.

Leuchtstäbe schwingen im Takt der Musik

Der Abend war beste Werbung für den Chorgesang und das Singen in einer Gruppe. Die vom Männerchor und den Saubergspatzen getroffene Liedauswahl glich einem Geniestreich. Es handelte sich durchweg um Lieder zum Mitsingen. Darunter auch Reinhard Meys unverwüstliches Lied „Über den Wolken“ oder „Westerland“ von den Ärzten. Mit „So schön war die Zeit“ von Freddy Quinn und mit „Sierra Madre“ holten die beiden Männerchöre das Publikum von den Stühlen. Es schwang Leuchtstäbe im Takt der Musik.

Fotos: Kornelia Seher

Gelungenes Jubiläumskonzert – drei Chöre im Einsatz

Saenger Konzert
Veronika Gareus-Kugel schreibt im Badischen Tagblatt vom 2. Juni 2014:
 

150 Jahre alt, aber höchst lebendig, so präsentierte sich die Sängervereinigung Ottenau am Samstagabend im Rahmen ihres Jubiläumskonzerts in der Merkurhalle. Jede Stuhlreihe war besetzt. Ottenau feierte „150 Jahre Chorgesang“. Die drei Chöre, Männerchor, „inTakt“ und die „Saubergspatzen“, präsentierten mit viel Erfolg ein Repertoire traditioneller Kompositionen für Männerchöre sowie Schlager, Pop, Spirituals und Chansons. Mehr lesen