Saubergspatzen

Saubergspatzen erster Auftritt 1970Erster Auftritt bei der GroKaGe

Seit 1970 bravouröse Auftritte der „Saubergspatzen“

Seit 1970 stehen sie bei den Fremdensitzungen der GroKaGe auf der Bühne, die „Saubergspatzen“ der Sängervereinigung Ottenau. Das war seinerzeit schon etwas ganz Besonderes, denn die Gaggenauer und Ottenauer waren sich „nicht ganz grün“. Grün waren anfangs auch nicht ihre bekannten Kutten. Beim ersten Auftritt waren die Kostüme noch aus dem Fundus der GroKaGe zusammengewürfelt – wie das Foto vom ersten Auftritt zeigt. Einige davon waren alte Gaggo-Kostüme aus der Vorkriegszeit, die mit Verkehrszeichen bemalt waren, was auf die hiesige Schilderfabrikation hinwies. Nach verschiedenen Zwischenstationen gab es 1975 einheitliche weiße Kutten, mit denen sich die Sänger jedoch nicht anfreunden konnten, denn sie sahen darin aus wie Schneemänner. Flugs wurden die Kutten noch vor der Sitzung grün eingefärbt, und so hielten sie bis heute.

Bereits einige Jahre zuvor fragte der damalige Präsident der GroKaGe, Willi Ball, bei der Ottenauer Sängervereinigung nach, ob sie sich mit einer Gesangsgruppe an ihren Fremdensitzungen beteiligen würden, denn die Gaggenauer Gesangvereine waren dazu nicht bereit. Jahre später wurde Elferrat Ewald Dreiner auf das Doppelquartett der Ottenauer Sängervereinigung aufmerksam, das sein Schulkamerad Reinhold Haitz leitete. Dieser war nicht abgeneigt und besprach das Ansinnen anschließend mit seinem Arbeitskollegen Werner Stapelmann auf gemeinsamen Busfahrten zum Arbeitsplatz im Mercedes-Benz Werk Wörth.

Der langjährige Dirigent der Sängervereinigung Ottenau, Rudi Kühn, erinnerte sich: „In der letzten Augustwoche 1969 stellte sich mir vor der Chorprobe ein Werner Stapelmann vor und fragte, ob ich die musikalische Leitung einer Gesangsgruppe für die Fremdensitzungen der GroKaGe übernehmen würde. Mit einem erweiterten Doppelquartett sagte ich wenige Tage später zu“.

In der Tagespresse war dann am 26. Januar 1970 zu lesen: „Vorbei ist die Zeit der Gaggenauer Narretei, in der man sich anderswo Hofsänger ausleihen musste. Die „Ottenauer Sängerknaben“ waren eine der überraschenden Novitäten der Fremdensitzung. Musikalisch und textlich hervorragend betreut, schwungvoll und präzise, begeisternd, mit der richtigen Leichtigkeit, trug dieser Chor seine närrischen Weisen vor. Werner Stapelmann hatte die Texte geschrieben, Chormeister Rudi Kühn hat die Sätze einstudiert. Das Ergebnis am Samstagabend: Zwei Auftritte, zwei Darbietungen, die nichts an fastnachtlicher Spitzenqualität vermissen ließen.“ Und nach einer ausführlichen Programmbeschreibung kam der Chronist zu dem Schluss: „Man kennt das fastnachtliche Mittun des Ottenauer Schützenvereins aus den vergangenen Jahren; mit den „Sängerknaben“ aber hat der Stadtteil im Südosten doch den großen erfolgreichen Einstand in die gemeinsame Narretei gegeben. Dafür ein rückhaltloses Bravo!“

Ewald Dreiner schlug dann für die „Ottenauer Sängerknaben“ mit Bezug auf den Ottenauer Hausberg den Namen „Saubergpatzen“ vor.

Ausflug nach Nantes
Ausflug nach Nantes

Die „Saubergspatzen“ wurden fester Bestandteil der Gaggenauer Sitzungen und 1979 folgten dann zusätzlich die Auftritte beim OCC in Ottenau. Auch bei der Ottenauer Pfarrfasnacht sind sie fester Programmpunkt. Hinzu kamen immer wieder Gastauftritte bei anderen Fastnacht-Gesellschaften. Willi Schnaible, von Anfang an mit dabei, erinnert sich gerne an viele unvergessliche Stunden, und dabei besonders an die Auftritte in Nizza, Nantes und Vichy: „In Annemasse wollten sie uns nicht mehr von der Bühne runter lassen!“ bemerkt er nicht ohne Stolz.

Nach Werner Stapelmann schrieben Herbert Broeren und Michael Wessel viele Jahre die Texte. Heute werden sie im Team erstellt.

Die Leitung der Gruppe hatte 13 Jahre Reinhold Haitz und sogar doppelt so lange Walter Merkel. Seit 2008 leitet Andreas Kawa die Gruppe. Unterstützt wird er dabei von Walter Merkel. Die musikalische Leitung hat Bernhard Stephan, der auch die Arrangements schreibt.

Die Saubergspatzen haben heute viele Fans. Dies hat seine Gründe: Nach unzähligen Proben glänzen sie auf der Bühne mit pfiffigen frei vorgetragenen Texten, eingängigen Melodien und schauspielerischen Einlagen. Ihr Ziel ist es dabei immer, das Publikum zum Lachen zu bringen.

Michael Wessel

Februar 2018

 


Saubergspatzen auch 2012 in Topform

Saubergspatzen in Topform

Harald Seher stellt als Bürgermeisterin Brigitte Schäuble fest: “Ich bin die Beschd!”

Auch in diesem Jahr bereicherten die Saubergspatzen der Sängervereinigung Ottenau das Programm der Fremdensitzungen der GroKaGe Gaggenau und des OCC Ottenau sowie der Pfarrfasnacht in Ottenau. Beeindruckend war nicht nur die gesangliche Qualität sondern auch der Witz, mit dem die Themen rübergebracht wurden. Und das alles auswendig einstudiert.


Abwechslungsreiches Programm in der Kampagne 2010/2011

Abwechslungsreiches Programm in der Kampagne 2010/2011

Kachelmann durfte nicht fehlen – hier dargestellt von Stefan Maier mit seiner Gespielin Martin(a) Feichtenbeiner

Mit Themen wie „Ich wär gern Bundeswehrsoldat“, „Bauer mit Unimog sucht Frau“, „Jörg Kachelmann“ oder „I bin die Beschd“ (BM Brigitte Schäuble) sowie dem Abschluss „10 Meter geh’n“ bewiesen die Saubergspatzen in der Kampagne 2010/11 einmal mehr ihr gesangliches und schauspielerisches Können.


Die Spatzen feucht-fröhlich

Die Spatzen feucht-fröhlich

„Ich hab das Fräulein Helen baden seh’n, oooooh!!!!“

Beim Jubiläumsfest „75 Jahre Kuppelsteinbad“ gratulierten auch die Saubergspatzen mit einem Gesangsbeitrag am Sonntag, 4. Juli. Besonders Themen rund ums Wasser und um Sonne standen auf dem Programm. Das fing bei „Pack die Badehose ein, denn wir geh’n zum Kuppelstein“ an und hörte bei „Ich hab das Fräulein Helen baden seh’n!“ auf. Dazwischen wurde gefragt: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“

Eine nette, feucht fröhliche Unterhaltung, die auf der Bühne im Zelt begann und im Schwimmbecken endete.

Fotos: Harald Seher


Saubergspatzen feucht

Saubergspatzen feucht
Mit einem Sprung ins kühle Nass schlossen die Saubergspatzen ihren Auftritt beim Jubiläumsfest „75 Jahre Kuppelsteinbad“ am 4. Juli 2010 ab


Die beiden Oberbürgermeister

Die beiden Oberbürgermeister

„Da formt das Abbild das Original!“

Auch in diesem Jahr doubelte Markus Schnaibel gekonnt unseren Oberbürgermeister Christof Florus. Hier die beiden OB nach der Fremdensitzung in Gaggenau.

Die Fotos zu den Auftritten der Saubergspatzen beim OCC und bei der GroKaGe stammen wieder alle von Conny und Harals Seher. Weitere unter    www.fotos.web.de/ha.seher

 


Bürgerwehr für Gaggenau

Bürgerwehr für Gaggenau
Den gelegentlichen „Kampf“ der Städte Gaggenau und Kuppenheim nahmen die Spatzen 2010 aufs Korn und ließen Oberbürgermeister Christof Florus, alias Markus Schnaibel eine Bürgerwehr fordern. Hier mit Kononier Andreas Kawa.


Dank der Spatzen an die Familien Krug

Dank der Spatzen an die Familien Krug
Schon in dritter Generation spendieren die Metzger-Familien Krug den Spatzen „Futter“ bei den Fremdensitzungen. Dafür bedankten sie sich in diesem Jahr stellvertretend bei Senior Alois Krug mit einem Bild.


Horst Schlämmer bei den Saubergspatzen

Horst Schlämmer bei den Saubergspatzen
Bei den Fremdensitzungen des OCC und der GroKaGe schlüpfte Moderator Peter Mann in die Rolle von Horst Schlämmer. Dies gelang ihm so hervorragend, dass die Zuschauer annehmen konnten, der Redakteur des Crevenbroicher Tageblatts hätte sich tatsächlich hierher verirrt.

 

Geschichte der Saubergspatzen

 


Alter und neuer OB bei der GroKaGe – das besondere Foto

Alter und neuer OB bei der GroKaGeAls lokalpolitisches Thema wählten in dieser Kampagne die Spatzen den OB-Wahlkampf. Sie konnten noch nicht ahnen, dass dieses Foto mit den von ihnen als Kandidaten ins Gespräch gebrachten Alt-Stars Ingrid Steeger und Boris Becker sowie mit dem tatsächlichen Mitbewerber für das OB-Amt, Christof Florus, einmal besondere Aussagekraft bekommt.
Die Spatzen hatten gesungen: „Bleibt alles beim Alten, oh, Schulze-Michel, bist Du nicht zu halten und andere stehlen Dir die Show.“

 

 

 

 

 


Ein Saubergspatz für alle Fälle: Letztes Gründungsmitglied der Saubergspatzen tritt ab

Ein Saubergspatz für alle Fälle„Lass das mal den Willi machen!“ hieß es in den letzten Jahren immer wieder bei den Saubergspatzen, wenn es galt, außergewöhnliche Rollen bei den Fremdensitzungen der GroKaGe und des OCC zu besetzen. Die Spatzen wussten, dass Willi Schnaible mit Sicherheit das Bestmögliche daraus machen würde. Dabei war er sich auch nicht zu schade, beispielsweise mit übergroßen Ohren als Prinz Charles auf einem Theaterpferd über die Bühne zu hoppeln. In diesem Jahr mimte er einen muskelbepackten Dopingsünder. Nach 38 Jahren verabschiedet sich das letzte Gründungsmitglied der Saubergspatzen in dieser Kampagne von der Bühne.

 

 

 

 


Saubergspatzen beim OCC und bei der GroKaGe – Erfolgreicher Auftritt beim OCC

Saubergspatzen beim OCC und bei der GroKaGeDas Programm des Ottenauer Carneval Clubs bereicherten auch die Saubergspatzen der Sängervereinigung.

Das Gründungsmitglied Willi Schnaible wurde nach 38 Jahren in Gaggenau mit großem Beifall verabschiedet.

 

 

 

 

 


Mit drei Booten auf dem Rhein-Marne-Kanal Kegelkasse geplündert

Mit drei Booten auf dem Rhein-Marne-Kanal
Ihren Ausflug 2006 gestalteten die Saubergspatzen einmal ganz anders. Mit drei Booten fuhren sie im September drei Tage auf dem Rhein-Marne-Kanal. Start und Ziel war Saverne.


Neue Kostüme für die Spatzen

Vorschläge erwünscht

Neue Kostüme für die SpatzenVielerlei Kostüme hatten die Saubergspatzen seit 1970.
Am bekanntesten ist sicher ihr grünes Kostüm mit dem Spitzhut. Aber auch das derzeitige Bühnenkostüm ist schon in die Jahre gekommen.
Wir hätten längst ein neues Kostüm, wenn wir die richtigen Ideen dazu hätten. Für Vorschläge sind wir dankbar.

 

 

 

 

 


Ministerpräsident Oettinger beim Badner-Lied

Singen mit den Saubergspatzen

Ministerpräsident Oettinger beim Badner-Lied
Verstärkung bekamen die Saubergspatzen bei der Eröffnung des Unimog-Museums durch Ministerpräsident Günter Oettinger. Beim Badner-Lied sang der Schwabe tapfer mit.